| Almost Famous: Von Lara Lundstrom Clarke zu Harvey Ball |
| Friday, 09 December 2011 13:03 | |||
|
Diese ist hauptberuflich Schauspielerin und außerdem die Gattin von Falsettphänomen Chris Martin. Ein reizendes Paar, durch und durch gut und richtig und nett. Böse Zungen vergleichen den für Weltnettigkeit eintretenden Coldplay-Sänger gerne mit Bono Vox, der seinen Künstlernamen bezeichnenderweise an den eines Geschäfts für Hörgeräte in seiner Heimatstadt anlehnt. Unbekannterweise sind er und seine werten Bandkollegen von U2, nebenberuflich Hoteliers und Besitzer des Clarence Hotels im Herzen Dublins. Hier wurde auch der Literat James Joyce geboren und sein Roman Ulysses - ein beispielloses Meisterwerk des Querdenkens - spielt ebenfalls in der irischen Hauptstadt. Und zwar an einem einzigen Tag. Die irische Hauptstadt ist aber keine Weltmetropole. Ihrer Einwohnerzahl nach ist sie vergleichbar mit Nürnberg. Trotz der mangelnden Größe ist Dublin die Heimatstadt einer Vielzahl von weltberühmten - vorwiegend männlichen - Persönlichkeiten. Unter ihnen Schauspieler wie Colin Farrell oder Jonathan Rhys Meyers und Musikergrößen wie der bereits erwähnte Bono, Bob Geldorf, Enya, Sinead O'Connor, Rea Garvey und Ronan Keating. Letzterer steuerte mit seinem Titel If you say nothing at all, der übrigens sein erstes Solowerk und obendrein ein Cover war, den Titelsong zu Notting Hill bei. Es wurde sein bislang wohl größter Hit. Die Hauptrollen in der Romantikkomödie von Roger Michell spielen Chaoscharmeur Hugh Grant und Grinsekatze Julia Roberts. Viele weibliche Berühmtheiten lassen sich ihr Markenzeichen ja für horrende Summen versichern. So hat es beispielsweise Jennifer Lopez mit ihrer exorbitanten Rückansicht gemacht. Wieviel Julia Roberts' Lächeln wert ist, lässt sich schwer sagen, jedoch sicher eine Menge. Ein Lächeln, das seinen Kreateur sehr reich hätte machen können, ist das Smiley. Dieses wurde 1963 als Ansteckbutton entworfen. Eigentlich um die Angestellten einer Versicherungsgesellschaft zum frohen Schaffen zu motivieren, doch innerhalb kürzester Zeit war das Symbol der guten Laune weltberühmt und omnipräsent. Gerade mal 45 Dollar bekam Harvey Ball, der das Smiley entworfen hatte, damals dafür und da er sich das Motiv nicht rechtlich gesichert hatte, blieb es auch dabei. Angeblich nahm er sein Pech aber mit Humor. Franca Lavinia Meyerhöfer
|
Suche
Ähnliche Artikel
- Rezensionen
- Interviews
- Portraits






