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Almost Famous: Von Pelham Grenville Wodehouse zu Inger Nilsson
Tuesday, 14 February 2012 11:30

Almost Famous: Von Sir Pelham Grenville Wodehouse zu Inger NilssonEin Mann, dessen mangelnde Berühmtheit die Verfasserin dieses Artikels in Rage versetzt, eine eifersüchtige Ehefrau, schlechte Mütter, Überziehungskünstler und Pipi Langstrumpf im Dschungel. Von wegen Liebe. Heute von Sir Pelham Grenville Wodehouse zu Inger Nilsson.


Heute ist ein grässlicher Tag. Denn heute huldigt die Menschheit nicht nur der Nippes- Schokoladen- und Blumenindustrie, nein, heute ist der 37. Todestag von Sir Pelham Grenville Wodehouse, der es verständlicherweise vorzog als P.G. Wodehouse in die britisch-amerikanische Literaturgeschichte einzugehen. Dieser Meister des Wortwitzes und der Situationskomik ist völlig zu Unrecht wenig berühmt und sollte deshalb umgehend in das literarische Hausaufgabenheft aller Gernemitredenkönner eingetragen werden.

Apropos eingetragen: Gwyneth Paltrow hat angeblich in ihren Ehevertrag mit Göttergatten Chris Martin eine Klausel eintragen lassen, die es ihm verbietet je wieder den von ihm geschriebenen Coldplay-Song Green Eyes vor Publikum zu spielen. Grund dafür ist die dümmliche und vor Eifersucht strotzende Tatsache, dass Paltrow blaue Augen hat und das Lied Martins grünäugiger Ex gewidmet ward. Diverse Quellen berichten allerdings, dass Green Eyes dennoch ab und an auf Coldplay-Konzerten zum Besten gegeben wird. Geschieden sind die beiden bisher trotzdem nicht.


Eine Scheidung der etwas anderen Art hat Hole-Frontfrau Courtney Love zu verzeichnen. Love ist bekanntermaßen übelst neben der Kappe. Und das nicht erst seit neulich. Angesichts ihrer etwas fraglichen Einstellung zum Leben im Auge der Öffentlichkeit, hat sich ihre Tochter, Frances Bean Cobain von ihr nun „scheiden" lassen. Weil sie beispielsweise schwer Medikamentenabhängig ist und während der Schwangerschaft weiterhin ihrer Heroinsucht gefrönt haben soll. Mein persönliches Highlight in ihrer Druffi-Karriere: Die Fotostrecke für ein amerikanisches Klatschmagazin, die sie auf dem Rücksitz eines Autos nackt liegend zeigt, während irgendein (hoffentlich Professioneller) Mann ihren Genitalbereich mit Kaltwachsstreifen enthaart.


Wäre die ganze Aktion auf Zeit gegangen, während das Auto mit zwei Reifen auf Wachteleiern balancierend die Nationalhymnen aller anerkannten Staaten am Geruch erkennt, hätte diese Aktion sicher auch in die erste Folge Wetten, dass..? gepasst, die heute vor 31 Jahren von Frank Elstner moderiert und gleich mal um 43 Minuten überzogen wurde. Überzogen war auch Elstners Höhenflug, der auf den Erfolg der ersten Episoden folgte. Er lud nämlich kurzerhand Papst Johannes Paul II in die Sendung ein. Dieser lehnte ein persönliches Erscheinen ab, wäre aber bereit dazu gewesen, sich per Video-Koferenz zuschalten zu lassen. Das wiederum lehnte Elstner ab, aus Angst, zukünftige Gäste könnten es dem Oberhaupt der katholischen Kirche gleichtun.


Blasphemie gibt es zuweilen auch im australischen Urwald, wie uns Ich bin ein Star - Holt mich hier raus jährlich lehrt. Die erste Staffel der amerikanischen Variante gewann übrigens Cris Judd. Angeblich Schauspieler und Tänzer, in Wahrheit eigentlich nur Ex-Mann von Jennifer Lopez. Ex-Mann Nummer 2, um genau zu sein, nach Ojani Noa und vor Marc Anthony. Die Dschungel-C-Promi-Verarsche ist ein weltweit erfolgreiches Format. Vielleicht nicht überall so exorbitant erfolgreich wie in Deutschland, aber viele Länder haben sich daran versucht. So auch Schweden. 2009 hätte beinahe der Motörhead-Drummer Mikkey Dee die Sendung gewonnen, landete dann aber doch nur auf Platz 3. Direkt vor Pipi Langstrumpf. Zumindest fast. Ihre etwas gealterte Hülle. Die Dame, die im wahren Leben auf den Namen Inger Nilsson hört, kennt nämlich eigentlich wirklich jeder. Sie verkörperte Pipi Langstrumpf in den Filmen der späten 60er Jahre. Text: Franca Lavinia Meyerhöfer, Foto: Gerti G. / photocase.com

 




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