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Was geht in Nürnberg vor sich wenn in der Innenstadt Stau ist, mit Bier und Einkaufstüten beladene Menschen durch die Straßen ziehen und überall mit Leuchtwesten bekleidete Ordner stehen? Richtig, Rock im Park!
Trotz miserabler Wettervorhersage für die kompletten drei Tage durften die Besucher vom Rock im Park 2009 am Freitag puren Sonnenschein genießen. Leider nur am Freitag, doch obwohl es Samstag orkanartig regnete, hielt die gute Laune an und knapp 70.000 Besucher feierten ausgelassen auf Campingplätzen und Festivalgelände.
Neben dem Wetter ging es auch auf den Stages heiß her. Auf der Centerstage gaben sich Freitag The Subways und die gerade erst wiedervereinten Limp Bizkit die Ehre. Limp Bizkit begeisterten die Fans und lieferten eine energetische Show. Doch auch auf der Alternastage lief es rund, während bei Tomte und MIA. alles noch überschaubar war, wurde spätestens bei dem Auftritt von The Kooks klar, dass die Veranstalter die Acts auf den falschen Bühnen platziert haben. Luke und Co. brachten die Menge zum kochen und die Mädels zum kreischen.
Bei Headliner Peter Fox, war es auf dem Gelände der Alternastage so überfüllt, das alle Eingänge gesperrt wurden. Der Stimmung hat das nicht geschadet. Als Affen kostümierte Musiker, eine erstklassige Lichtshow und ein freudestrahlender Peter Fox sorgten für einen gelungenen Abschluss des ersten Tages.
Am Samstag dann die böse Überraschung: doch Regen. Irgendwie hatte keiner mehr damit gerechnet, aber Straßen und Wege überschwemmten und Müllberge wurden davon getragen. Jedoch Zeit für großes Ärgernis blieb nicht, denn bereits gegen 15 Uhr spielte Juliett Lewis ohne ihre The Licks auf der Centerstage und lieferte eine Powershow ab, sprang, schrie, lachte; kein Zweifel sie hatte Spass.

Die überraschendeste Band war an diesem Tag Kitty, Daisy & Lewis. Die drei Geschwister standen gemeinsam mit ihren Eltern auf der Bühne und warfen das Publikum um einige Jahrzehnte zurück in die Blütezeit des Rock’n’Rolls. Sie tauschten untereinander die Instrumente, holten immer Neue dazu und innerhalb weniger Minuten war die Clubstage bis zum Anschlag gefüllt.
Gegen Abend wurde der Regen weniger und immer mehr Besucher strömten zu den Bühnen, bei Marilyn Manson fielen nur noch ein paar Tropfen vom Himmel, dafür aber das Handy eines Fans in den Fotograben. Mr. Manson ließ es sich von der Security auf die Bühne geben und rief wahllos eine Nummer an. Nach kurzen Verständigungsproblemen, gab er sich als Marilyn Manson zu erkennen und ließ zahllose Beleidigungen vom Stapel.
Eine spaßige Showeinlage und auch die Klassiker vom Mechanical Animals und Holywood Album kamen gut an, auch das Bassist Twiggy Ramirez wieder mitspielte freute die Fans. Weniger erfreulich war der urplötzliche Abgang der Band, kein Schlusswort, keine Zugabe, einfach weg. Enttäuschung und Wut machten sich breit, waren aber spätestens bei dem Konzert von Korn wieder vergessen.
Wie schon am Freitag war die Alternastage so überfüllt, dass niemand mehr rein kam und das rauskommen gestaltete sich als äußerst schwierig. Am Sonntag war bei vielen Besuchern schon das große Abreisen angesagt von überall strömten schwer beladene Menschen zu den Parkplätzen. Absolute Highlights des Sonntags waren The Prodigy, Slipknot und Mando Diao. Dank der frühzeitig abgereisten Besucher, war es auch auf allen Stages platztechnisch erträglich. The Prodigy stellten ihr gerade erst erschienenes Album Invaders must die vor, sowie alle Klassiker. Das Publikum dankte es ihnen. Petrus leider nicht, denn zur Mitte des Konzertes wurde der Himmel schwarz und ein sinnflutartiger Regen brach aus. Gefeiert wurde trotzdem. Bruno Cabrini
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Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...