| Sonnenrot 10: So wird's |
| Saturday, 05 June 2010 20:22 | |||
|
Das Sonnenrot Festival, das erstmalig 2004 in Geretsried, südlich von München, ausgerichtet wurde, begann als Festival der deutschen Bands. Bei seiner Wiederholung 2007 kamen dann Mando Diao als Headliner und 2008 spielten die Hives im strömenden Regen auf. Viele Festivalisten hielten damals trotz Regenwetter und parallel stattfindendem PLUS, in Freising, vor der Bühne aus. Im vergangenen Jahr gab es dann die erste Sonnenrot-Ausgabe auf dem neuen Festivalgelände in Eching mit Snow Patrol als Highlight. Doch Petrus war nicht in Feierlaune und schickte einen Sturm, der sich gewaschen hatte, und fegte einige Bands regelrecht vom Platz. Doch weder Regen, Sturm, noch Parallelveranstaltungen können dem Sonnenrot was anhaben! Und wenn man sich das diesjährige Line-Up durchliest, hört man regelrecht, was dahintersteckt: eine unkaputtare Jetzt-erst-recht-Stimmung der Organisatoren, deren Leidenschaft an der Sache offensichtlich – und zum Glück – ungebrochen ist. Im Februar gaben sie bekannt, dass das Festival überhaupt stattfinden finden wird. Im gleichen Atemzug wurden Maximo Park als erster Headliner bekannt gegeben – ein Paukenschlag und eine Riesenüberraschung. Es folgten Danko Jones, Flogging Molly und An Horse und damit drei weitere Gründe für das Festival vor der Haustür. Mit der Bestätigung von Tocotronic, Ja, Panik, 2Raumwohnung, Bonaparte, The Notwist, Get Well Soon, Itchy Poopzkid, Kilians u. a. zeigen die Organisatoren auch in diesem Jahr, dass sie weiterhin den Schwerpunkt des Festivals auf deutsche Bands jedweder musikalischen Couleur legen: von Deutschrock und Deutschpop über Punk, Folk und Indie bleibt kein Genre unbedient. Jan Delay wird am ersten Festivaltag nun außerdem auch für Reggae-Soul-HipHop-Tönen sorgen und ist der Headliner am ersten Festivaltag. Wer die Absage von Miike Snow nur schmerzlich verwinden konnte, dem sei gesagt, dass Electro auch bei den Disco-Dänen von WhoMadeWho in guten Händen ist. Ein Line-Up, das musikalisch nicht abwechslungsreicher sein könnte. Ein See, zwei Tage, über 20 Bands – und das im Münchner Umland ist für Zeltverweigerer und Zuhauseschlafer ein Traum! Auch, wer nicht in München wohnt, trotzdem auf Bett und Dusche nicht verzichten will und sich lieber in einem Hostel einbuchen möchte, hat von der Stadt aus eine sehr gute Nahverkehrsanbindung. Und das mit Festivalticket auch noch kostenlos! Hin- und Rückfahrt nach Eching mit allen MVV-Verkehrsmitteln ist im Preis inbegriffen. Von der S-Bahn-Station aus gibt es dann einen Shuttlebus zum Gelände, der idyllisch am Echinger See gelegen ist. Timetable, Geländeplan, Ticketinfos und mehr findet ihr auf der offiziellen Festivalseite vom Sonnenrot. Eva Deinert
|










Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...