| 5 Fragen an: Waines |
| Thursday, 13 August 2009 21:07 | |||
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Wann und warum habt ihr beschlossen, eine Band zu gründen, und was bedeutet euer Bandname? Fabio: Wir haben schon als Teenager zusammengespielt. Wir sind mit 70er- und Southern-Rock aufgewachsen, und vor ein paar Jahren haben wir dann Waines gegründet. Der Bandname kommt von so einem Verrückten, der in unserer Heimatstadt Palermo spätnachts noch kleine Pizzen verkauft. Er ist so eine Art Held des dortigen Nachtlebens. Er bezeichnet seine Pizzen als "Number Waine", und wir konnten uns gut mit diesen leckeren, kleinen, öligen Pizzen identifizieren. In eurer Band gibt es zwei Gitarristen, aber keinen Bassisten. Habt ihr das so geplant, oder liegt das vielleicht eher daran, dass ihr einfach niemanden gefunden habt, der Bass spielt? Fabio: Wir haben Waines mit diesem Line-Up gegründet, und daran wollen wir auch nichts ändern. Wir haben generell nichts gegen Bassisten, aber wir hatten nie das Gefühl, dass wir einen brauchen. Am Anfang war es nicht einfach, aber irgendwann wussten wir alle, wie man spielen muss, wenn man keinen Bass in der Band hat. Und wir haben die Regler hochgedreht. Vielleicht hassen wir Bassisten auch aus irgendeinem Grund, aber wir wissen, dass es nicht politisch korrekt ist, das zu sagen, also schreib' bitte, dass wir ihre Leistung wirklich sehr, sehr schätzen und Bassisten äußerst nette Menschen sind. Kannst du mir etwas zu dem Album-Cover erzählen? Warum habt ihr euch denn ausgerechnet für ein Kamel entschieden? Fabio: Für das Cover von Stu haben wir uns im Grunde ein paar Tiere überlegt, die nicht besonders berühmt sind, die wir aber wirklich gern mögen: Kamel, Truthahn, Lama und Strauß. Wir sind der Meinung, wenn es eine bekannte Comic-Figur gäbe, wie es bei Tieren wie Maus, Hund oder Ente der Fall ist, wären diese vier Tiere auch viel beliebter. Da dem aber nicht so ist, wollten wir diesen Tieren eine zweite Chance geben. Der Song Wooooo auf eurem Album ist mir sofort wegen der Lyrics aufgefallen. Da geht es doch nicht wirklich ums Gassi-Gehen, oder? Fabio: Doch, natürlich! In dem Lied geht es um meine Hündin, ein italienischer Spinone namens Peppino. Sie fühlt sich in den lauten Straßen Palermos sehr unwohl und mag absolut keine Ampeln. Dafür kann sie toll tanzen und schwimmen. Was war denn bisher der beeindruckendste, schönste oder traurigste Moment in der Karriere der Waines? Fabio: Wir sind zugegebenermaßen gerade sehr traurig, weil das Interview jetzt vorbei ist. Andererseits sind wir immer wahnsinnig glücklich, wenn ein Interview anfängt. Und jeder Moment auf der Bühne ist natürlich beeindruckend. Bei Fabio Rizzi von Waines bedankt sich für das Interview: Bettina Koch (2009)
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Ein Song ist dann ein wirklich verdammt guter Song, wenn er in dir das Gefühl zurücklässt, dass es kein Morgen gibt.
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