| 5 Fragen an: Major Parkinson |
| Sunday, 24 January 2010 20:25 | |||
Vielleicht ist die Luft im hohen Norden etwas anders zusammengesetzt als im restlichen Europa. Vielleicht liegt es auch an den langen, dunklen Wintern, dass norwegische Bands ein besonderes Faible für verrückte Outfits und durchgeknallte Bühnenshows zu haben scheinen. Denken wir doch nur einmal an Turbonegro oder Kaizers Orchestra. Die heißesten Anwärter auf den Thron des Wahnsinns sind im Moment jedoch zweifelsfrei Major Parkinson aus Bergen. Sänger Jon Ivar sprach mit uns über seine Musik, Oompa-Loompas und Zeitreisen.Welcher eurer Songtitel entspricht am ehesten eurer Einstellung zur Musik: It’s A Job oder Greatest Love? Jon Ivar: Greatest Love, denke ich. Wann und warum habt ihr beschlossen, eine Band zu gründen? Jon Ivar: Wir haben 2003 beschlossen, Major Parkinson zu gründen, nachdem wir drei Jahre lang mit der Band Sunday Headline lärmigen Grunge gespielt haben. Wir änderten den Bandnamen und unseren Stil, weil wir mehr wollten als nur verzerrte Verstärker und Gebrüll. Die Musikszene in Bergen war damals keine große Inspiration für uns, weil dort jede Band entweder wie Belle and Sebastian oder wie die Manic Street Preachers klang. Dadurch waren wir ziemlich isoliert. Das war allerdings auch ein großer Antrieb für unseren kreativen Prozess. Wir hatten das Gefühl, in einem Bereich ohne Wettbewerb oder Beeinflussung zu agieren. Im Grunde haben wir dieses Gefühl irgendwie immer noch. Einer eurer Songs heißt Death In The Candystore. In eurem Bandinfo heißt es, ihr klingt wie "Willy Wonka auf Acid". Können wir bei euren Konzerten mit Oompa-Loompas rechnen? Jon Ivar: Nun, wer weiß... Wenn die Pet Shop Boys Zwerge auf der Bühne haben können, dann ist wohl alles möglich! Wenn ihr eine Zeitreise in nur eine Richtung unternehmen könntet, würdet ihr dann lieber in die Vergangenheit oder in die Zukunft reisen? Warum? Jon Ivar: Ich würde in die Zukunft reisen, die Zukunft großartig machen. Dann würde ich mein Gedächtnis löschen und mit einem reinen Gewissen zurück in die Gegenwart reisen. Wenn man in die vergangenheit reist, gefährdet man die Authentizität des Moments. Was war bisher der beeindruckendste Moment in eurer Karrierre? Jon Ivar: Es ist schwer, sich da auf ein Ereignis festzulegen, aber ich denke, für uns alle war das wohl der Moment, als unser erstes Album fertig war und wir uns endlich weiterbewegen konnten. Ich weiß noch, wie ich einfach nur das Cover angestarrt habe und dachte: "Wow". Bei Jon Ivar Kollbotn von Major Parkinson bedankt sich für das Interview: Bettina Koch
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und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
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