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5 Fragen an: Desaster Area
Saturday, 03 July 2010 00:00
Desaster Area spielen live beim Moosenmättle Open Air 2010.Desaster Area interpretieren Rock-Classics in herb gewürztem Garagenrock. Stampfender Beat, brüllender Bass, 120 dB Marshall-Power und eine ausdruckstarke, markante Rockröhre lassen ihre Konzerte zu einem scharf abgeschmeckten Rock’n’Roll-Dinner werden. Grund genug, Bandmitglied Tobi vor der Nachtschicht beim Moosenmättle Open Air 2010 mal zum Geespräch zu bitten.

Wie kommt man in Wolfach und zwischen haufenweise Ska- und Punk-Rotz-Bands dazu, sich wieder auf den guten alten Rock´n´Roll zu besinnen?

Tobi: Naja, sagen wir Punk-Rotz-And-Roll. Letztenendes ist dieser Stil Misch Masch aus Hard Rock, Rock´n´Roll, Punk und Metal den unterschiedlichen Geschmäckern der Bandmitglieder geschuldet.

Ihr schnappt euch Song von Elvis bis hin zu den Ramones und verpasst ihnen eine komplett neue Seele. Würdet ihr euch denn im engeren Sinne dann überhaupt als Coverband bezeichnen?

Tobi: Hier ist die Definitionsbreite natürlich riesig. Wir würden uns aber als Coverband bezeichnen, auch wenn wir die Songs nicht einfach nur nachspielen.

Schreibt ihr auch selbst Songs?

Tobi: Diese Ambitionen sind ad acta gelegt.

Wenn ihr die freie Auswahl hättet: Mit wem zusammen würdet ihr mal gerne ins Studio gehen oder live auf der Bühne stehen?

Tobi: Lemmy von Motörhead wäre da ganz vorne dabei. Oder Johnny Cash, wenn er noch lebte, das wäre bestimmt sehr spaßig.

Und eine Frage, die wir all unseren Interviewpartnern stellen: Was war der beeindruckendste Moment für dich mit Desaster Area?

Tobi: Wir machen jetzt seit fast zwanzig Jahren (mit Unterbrechungen) zusammen Musik. Das ist ein echt beeindruckendes Momentum.

Bei Tobias Hornig von Desaster Area bedankt sich für das Interview: Nina-Carissima Schönrock


(2010)



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