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5 Fragen an: ThE BeWiTcHeD hAnDs On ThE tOp Of OuR hEaDs
Thursday, 22 July 2010 20:39
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Den Preis für den sperrigsten Bandnamen des Jahrzehnts könnenThE BeWiTcHeD hAnDs On ThE tOp Of OuR hEaDs mit ziemlicher Sicherheit schon mal einsacken. Doch das Sextett aus dem französischen Reims kann nicht nur mit vielen Buchstaben, sondern auch mit einem vielschichtigen Sound aufwarten, der Kritiker schon jetzt zu Lobgesängen und Vergleichen mit Arcade Fire oder Portugal. The Man hinreißt. Völlig zu Recht, wie wir meinen. Doch davon könnt ihr euch mit der am 23.7. erscheinenden EP Hard To Cry selbst überzeugen. Wir stellen euch ThE BeWiTcHeD hAnDs On ThE tOp Of OuR hEaDs inzwischen schon mal kurz in fünf Fragen vor.

 

Euer Bandname ist ja eher ungewöhnlich, und die Schreibweise kriegt wahrscheinlich kaum jemand jemals richtig hin. Könnt ihr uns erzählen, was hinter ThE BeWiTcHeD hAnDs On ThE tOp Of OuR hEaDs steckt?


Sebastien: Der Name kam von Benjamin. Es war ursprünglich der Name seines Solo-Projekts, bevor wir die Band überhaupt gegründet haben. Als wir dann angefangen haben, zusammen zu spielen, dachten wir, dass der Name eigentlich auch gut zu unserer Band passen würde: Es ist ein langer Name, und wir waren damals sieben Leute in der Band. Außerdem ist der Name ein bisschen psychedelisch angehaucht und spiegelt wider, dass Musik etwas Magisches sein und uns verzaubern kann.


Im Herbst erscheint euer Debüt-Album. Wie geht es denn bisher mit den Aufnahmen voran? Sind die drei Songs von eurer EP Hard To Cry repräsentativ für den Sound, den wir auf eurem ersten Longplayer erwarten können?


Sebastien: Wir haben einen Großteil des Albums schon letzten Sommer in unserem Studio aufgenommen. Außerdem haben wir ein paar Tage in einer Hütte in den Vogesen verbracht, um Live-Aufnahmen zu machen und einfach mal außerhalb unserer gewohnten Umgebung zu spielen. Die Songs auf der EP sind alle unterschiedlich. Und auch das Album wird abwechslungsreich sein.


Wie schreibt ihr eure Songs? Ist es nicht manchmal schwer, sechs Meinungen unter einen Hut zu bekommen?

Sebastien: Meist werden die Songs - oder eher Entwürfe - erst einmal von ein oder zwei Bandmitgliedern geschrieben. Dann arbeiten wir im nächsten Schritt alle zusammen an dem Material, und jede bringt neue Ideen, Sounds und Gesangsparts ein, bis es sich wie ein Bewitched-Song anhört und anfühlt. Wir sind uns nicht immer bei allem einig, aber wir schlagen alle die gleiche Richtung ein.


Französische Bands erfreuen sich in Deutschland gerade großer Beliebtheit, z. B. Phoenix, Neimo, 1984, The Dø, Justice, um nur einige zu nennen. Habt ihr vor, auch bald in Deutschland zu spielen?

Sebastien: Wir würden wirklich gern mal in Deutschland spielen, aber im Moment ist leider noch nichts geplant. Warten wir's ab!


Es gibt eine Frage, die wir allen Künstlern stellen: Was war bisher der beeindruckendste Moment in eurer Karriere?


Sebastien: Letzten Sommer haben wir in Südfrankreich ein Konzert mit den schlechtesten technischen Bedingungen gespielte, die man sich nur vorstellen kann. Der Soundcheck hat mindestens vier Stunden gedauert, und als wir auf der Bühne standen, haben wir wirklich alles gehört - nur nicht das, was wir wollten. Wir haben dann einfach das Beste daraus gemacht und richtig Gas gegeben und gehabt.

 

Bei Sebastien Adam von ThE BeWiTcHeD hAnDs On ThE tOp Of OuR hEaDs bedankt sich für das Interview: Bettina Koch.




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