| 5 Fragen an aVid* |
| Thursday, 08 November 2007 21:45 | |||
Seit 2005 sind Chris, Julian, Scholle und Steph aVid* und produzieren ihre selbst betitelte popaddicted rockmusic. Schon jetzt können die Vier auf eine erfolgreiche Zeit inklusive Auftritte bei Rock am Ring und in großen Musikmagazinen zurückblicken. Momentan sitzen die Jungs gerade im Studio an neuen Songs und auf das Ergebnis kann man jetzt schon sehr gespannt sein. Ein paar typische Fragen an Newcomer beantwortet uns Sänger Chris.
Dieses Jahr war für uns wirklich rasant und wir sind sehr glücklich damit, all diese Erfahrungen zu machen. Ob wir uns dadurch etabliert haben, ist schwer zu sagen, jedenfalls durften wir unsere Musik einem breitem Publikum präsentieren und sind froh über die Resonanzen. Was noch alles kommen wird, weiß keiner, die Erfahrungen haben uns auf jeden Fall weiter gebracht.
Viele Bands fangen aus einer fast naiven Überzeugung heraus mit der Musik an und weil es Spaß macht. Aber umso professioneller umso ernster wird’s, oder?
Ja, das ist richtig. Bei uns war das ähnlich. Im Prinzip hatte Drummer Scholle mich mal mit zur Probe gebracht und wir haben gemerkt, dass das Ganze ziemlich gut harmoniert. Daraus ist dann auch ziemlich schnell der Drang nach mehr Professionalität entstanden.
Wie begegnet euch das music business und wie wichtig ist dabei Bestätigung?
Heutzutage ist das ganze Geschäft ziemlich hart geworden. Man muss viel arbeiten um überhaupt die Chance zu bekommen beachtet zu werden. Aber wenn man dran bleibt, eröffnen sich mit der Zeit auch Möglichkeiten und Wege. Bestätigung ist dabei fast einer der wichtigsten Punkte für Musiker. Schließlich machen wir ja Musik nicht ausschließlich für uns. Würden wir nie in irgendeiner Form ein positives Feedback bekommen, würde man sich schon fragen, ob das alles so richtig ist, wie man es macht.
Auf eurer Homepage gibt’s die Tour-Tagebuch-Clips. Wie weit seid ihr bereit, euer Privatleben öffentlich zu machen?
Wir sind schon offen zu zeigen, wer wir sind und wo wir herkommen, es gibt allerdings klare Grenzen. Ich glaube, die braucht man auch um mal ab zu schalten.
Wird die Musik jetzt ein Lebensprojekt oder gibt es bei euch schon andere Ideen?
Soweit denken wir erstmal nicht. Zumindest läuft’s einfach ganz gut. Das kann sich allerdings wieder ändern, dass wissen wir auch. Ich glaube, dass die Musik immer eine zentrale Rolle spielen wird. Ob wir ewig auf der Bühne stehen werden oder in irgendeiner anderen Form damit zu tun haben, wird sich dann zeigen.
Bei Chris von aVid* bedankt sich für das Interview: Mirjam Miethe
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