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5 Fragen an: The Orfens
Thursday, 30 June 2011 07:16

5 Fragen an: The OrfensMusik, die jeder kennt und dennoch nicht jeder darbietet, gepaart mit einer stimmigen und spielfreudigen Performance, das sind The Orfens gestern und heute. Das Gestern geht immerhin in das Gründungsjahr 1991 zurück, als Frontmann Roland Rosenberger mit seinen damaligen Kollegen in Gaggenau die Geschichte der Band ins Rollen gebracht hat.

Heute ist er der letzte Ur-Orfens und bildet seit 2006 mit Michael Gutmann (Bass), Tobias Lehmann (Rhythmus-Gitarre), Daniel Atamanuik (Drums) und Volker Eckert (Lead-Gitarre) die aktuelle Formation.

Basierend auf den alten Stars der 60er und 70er Jahre wie Jimi Hendrix, ZZ Top oder Led Zeppelin, haben die fünf Musiker ihr Programm um Hard- & Heavy-Klassiker der 80er und 90er mit Titeln von AC/DC, Whitesnake oder Ozzy Osborne ergänzt und werden am 23. Juli auf dem Moosenmättle Open Air live zu sehen sein.

The Orfens existieren seit 1991, die Band-Mitglieder wechselten mit der Zeit und letztendlich ist nur noch ein Original, Roland Rosenberger, aus der Ur-Besetzung geblieben. Das wirkt sich natürlich auf die musikalische Weiterentwicklung aus. Fand zwischenzeitlich eine Umorientierung im Genre statt?

Das ist richtig, es gab insgesamt vier verschieden Line-Ups. Letztendlich ist nur noch Roland, seit 1991, dabei. Aber das, wofür The Orfens stehen, hat sich trotz personeller Wechsel nie geändert. Rock-Klassiker der 60er, 70er und 80er Jahre. The Orfens sind auch nach 20 Jahren ihrem Genre treu geblieben, aber sie haben sich natürlich weiter entwickelt. Ein zweiter Gitarrist und vor allem der vierstimmige Gesang sind erst in der jetzigen Besetzung in den Vordergrund gerückt.

In Eurem Repertoire covert Ihr Rock-Größen aus der Musikgeschichte. Wen spielt Ihr am Liebsten?

Das ist schwierig und wir haben uns darüber irgendwie noch nie Gedanken gemacht. Wir covern die Songs, die uns vom Stück her gefallen und achten selten auf den Interpreten. Aber gerade die Chrorusarbeiten innerhalb der Band eröffnen uns natürlich tolle Möglichkeiten. Bands wie Uriah Heep, Kansas oder ähnliche sind da prädestiniert. Wenn man die Anzahl der Songs innerhalb der Playlist betrachtet, könnte man meinen, AC/DC ist unser Favorit - das mag zum Teil stimmen ... Aber wie gesagt: Die Songauswahl hat keine Wertung auf den Interpreten.

Und wer kommt am besten an (gecoverter Interpret)?

Am besten kommen immer die Songs an, die man besonders gut umsetzen kann. Das gilt hauptsächlich für die Stimme , denn daraus ziehen die meisten Zuhörer den Vergleich zum Original. Von meiner (Roland) Warte aus, sind dies dann sicherlich Jethro Tull, The Doors oder Golden Earring. Des Weiteren kommen natürlich die Songs besonders gut, an die von der Instrumentierung her besonders originell sind. Sei es durch den Einsatz der Querflöte oder des Theramins.

Spielt Ihr auch eigene Songs?

Nein, soweit sind wir noch nicht gekommen. In den 90er Jahren hatten The Orfens mal einen eigenen Song - der wird heute jedoch nicht mehr gespielt. Wir sind aber wohl daran, einen eigenen Song zu entwickeln. Er muss halt stilistisch passen.

Was war der bisher bewegendste Moment in Eurer Bandgeschichte?

Da gibt es leider zwei. Ein positiver Moment: Dass war sicherlich unser Gastspiel 1994 in Südfrankreich. Ich (Roland) bekomme nicht mehr alles zusammen, aber dieser Auftritt wird mir ewig in Erinnerung bleiben. Wobei eigentlich jeder Auftritt etwas Besonderes ist. Einen negativen Moment gab es auch: Nämlich den Tod unseres Gitarristen Michael Rabold - viel zu jung ist er von uns gegangen. Auch wenn er nicht mehr aktiv dabei war, so hat er eine Lücke hinterlassen.

Für das Interview bedankt sich: Annabelle Bockwoldt




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