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5 Fragen an: Coogans Bluff
Friday, 01 July 2011 01:00

coogans.jpgCoogans Bluff klingen nach Schlaghosen und fetten Koteletten und zugleich nach Holzfällerhemden und Afrofrisuren. Ihre musikalischen Wurzeln gehen zurück in die 70er Jahre, als die Musik noch laut, roh und ungestüm war. Mit frischem Wind und einem hohen Maß an Hingabe nehmen einem die vier Nordlichter auf eine musikalische Zeitreise und präsentieren am 23. Juli auf dem Moosenmättle Open Air 2011 ihre Symbiose aus "natural-heavy-kickass-blues-rock&roll/krautrock".

Coogans Bluff: Ein Film mit Clint Eastwood, der als junger, teils naiver Mann vom Land in die Großstadt kommt und mit Korruption konfrontiert wird: Warum habt Ihr gerade diesen Namen gewählt?

Die kleinen naiven Rostocker, die in die Großstadt Berlin gezogen sind, passt doch auf den ersten Blick! Aber inzwischen zieht doch jeder nach Berlin und ist so hip, wir sind nicht hip - also funktioniert's nicht. ... Nee, im Ernst: Uns hat zuerst die Filmmusik gefallen und dann klingt der Name einfach cool. Auf den ersten Blick ist auch gar nicht klar, was der Name soll. Coogan ist ja auch kein so gewöhnlicher Name, den man an jeder Ecke hört ... und ganz ehrlich: Peter's Bluff oder Ulf's Bluff klingt doch auch kacke.

Ihr befindet euch gerade auf der Magic Bubbles Tour - was genau sind diese Magic Bubbles?

Das kann jeder für sich selbst entscheiden wir wollen da keine Vorschriften machen. Ich kann nur sagen, es ist nicht das, was es auf den ersten Blick zu sein scheint.

Ihr rockt in Italien auf der Duna Jam. Wie fühlt es sich an, von ausländischen Fans bejubelt zu werden?

Die Duna Jam war fantastisch. Tolle Location, tolle  Landschaft, Strand und extrem entspannte Leute. Das ist schon was einzigartiges, da kommt's auch gar nicht so darauf an, wer wann wie was spielt. Das Gesamte zählt und natürlich freut man sich über jeden, dem unsere Musik gefällt - ob im Ausland oder in Mecklenburg-Vorpommern.

Vor längerer Zeit habt Ihr mal ein Tourtagebuch geführt, doch dann aufgehört. Gibt es nichts neues mehr zu erzählen oder wart Ihr des Schreibens überdrüssig?

Da musst du unseren Sänger fragen, der hat die Schreibepflicht …

Was war der bisher bewegendste Moment in Eurer Bandgeschichte?

Hm, da muss ich überlegen. Ich glaube, als unser Fisch (treuer kleiner VW-Transporter), nach gefühlten 1 Mio. Tourkilometern keinen TÜV mehr bekommen hat und wir ihn abgeben mussten. Das war unsere erste Große Trennung und ein bewegender Moment für alle ...

 

Pop-Up

Für das Interview mit Willi von Coogans Bluff bedankt sich: Annabelle Bockwoldt




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