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 Die Dänen Oh No Ono erhielten bereits für ihre Debüt-EP den Music Award ihrer Heimat als beste Newcomer. Sie kamen auch auf den Britischen Inseln sehr gut an. Ihr erstes komplettes Album Yes erschien im Herbst 2007 und baut auf dem schrägen Popsound mit 80er Jahre-Anleihen und hoher Kopfstimme auf. Von einem imaginären Abend mit all ihren musikalischen Idolen erzählt Bandmitglied Nis Svoldgård im Interview.
Seit November 2007 gibt´s euren ersten Longplayer Yes zu kaufen. Auf der einen Seite klingt euer darauf Sound wie längst vergessene Disco-Knaller, auf der anderen Seite scheint das, was ihr da macht, noch nie da gewesen zu sein. Gibt´s ein Rezept für eure schrillen Songs?
Svoldgård: Ich glaube unser Hauptziel ist immer, Musik zu machen, die uns beweist, dass Musik nicht langweilig sein muss. Als wir damit anfingen, gab es einfach eine Menge langweiliger Musik in den Pop Charts und ich glaube echt nicht, dass das so sein muss. Man könnte also einfach sagen, dass Yes unser Versuch ist, eine Platte zu machen, die sowohl in die Charts kommen kann, als auch interessant ist. Zugegeben ein etwas zaghafter Versuch, aber leider nicht häufig der Fall in der heutigen Popmusik.
Ihr werdet oft als eine Neuschaffung der Beach Boys mit David Bowie im Gepäck bezeichnet. Gehören die denn überhaupt zu euren Vorbildern oder war der Vergleich eher Zufall?
Svoldgård: Ich würde uns eher charakterisieren als Talking Heads, die in einer Wolke der Beatles reisen und einen Koffer mit Bob Dylans alten Schuhen und Brian Wilsons gebrauchten Krawatten dabei haben. Talking Heads entschließen sich plötzlich dazu, den 1970er Sound von David Bowie neu zu definieren. In diesem Moment stoßen Animal Collective dazu und weisen uns daraufhin, dass wir auch ja nicht vergessen, unsere Weihnachtseinladungen an die Zombies und Montreal zu verschicken. Während der Abend mit Erinnerungen an Velvet Underground voran schreitet und über Television diskutiert wird, singt eine Möwe die traurigen Lieder von Tubeway Army. In liebevollem Gedenken an den späten, großartigen Jim Morrison.
Es ist ja schon eher schrille, abwechslungsreiche, teilweise auch ein bisschen anstrengende Musik, die ihr da macht. Passend für durchzechte Nächte oder eher was für den privaten Musikplayer?
Svoldgård: Ich glaube, man kann beides: Unsere Musik im Radio als Popmusik nebenher hören und sich darauf zu Hause mit den Lieblingskopfhörern konzentrieren. Wir machen Musik nicht, um anderen Menschen zu gefallen, sondern vor allem für uns selbst. Das mal vorab. Ich denke, man sollte außerdem die Zuhörfähigkeit der Menschen nicht unterschätzen. Die meisten können jede Art von Musik hören, wenn sie einen offenen Geist haben – und unsere Platten vor allem!
Wie genau kann man euren Stil denn jetzt beschreiben? Es ist kein reiner Pop, es ist kein Electro - was ist es dann?
Svoldgård: Es ist so, als ob ein Sushi-Koch die überlieferte alte nordische Küche um eine Spur original creolischer Küche erweitert. Wem diese Erklärung nicht genügt, der kann unsere Musik gerne selbst kategorisieren.
Wenn du dir eine Musikepoche aussuchen könntest, in der du leben könntest, welche wäre das?
Ich persönlich hätte gerne in den Sixties aufgenommen, als es den Anschein hatte, das die Popmusik als Kunstform um eine Dimension erweitert wurde, im kreativen wie im musikalischen Sinn. Bei dieser Zeit werde ich zum hoffnungslosen Romantiker!
Bei Nis Svoldgård von Oh No Ono bedankt sich für das Interview: Nina-Carissima Schönrock
(2008)
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Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...