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5 Fragen an: Superpunk
Thursday, 17 January 2008 23:40

Ja warum eigentlich nicht? Superpunk sind wieder da und wir freuen uns!
In der deutschen Musiklandschaft gibt es Bands, die die Nation spalten. Eine Band, die unsere LAXMag-Redaktion in zwei Stücke reißt, ist Superpunk. Während die eine Seite sich vor der Band verbeugt und sofort zu tanzen beginnt, wenn die Hamburger auf die Plattenteller kommen, hält sich die andere Seite die Ohren zu. Jetzt haben wir wieder Anlass zur Diskussion: Superpunk veröffentlichen ein neues Album namens Why not?. Superpunk-Sänger Carsten Friedrichs stand uns dazu Frage und Antwort.

 

Zum Reinhören: Ein bisschen Seele (Zwar nicht von dem aktuellen Album, aber trotzdem nett)

 

Why not ist die bisher wahrscheinlich eingängigste, unbeschwerteste Platte für Bisher-nicht-Superpunk-Kenner. Woran liegt´s?

Carsten: Man wächst mit den Aufgaben. Außerdem hilft das Imitieren von Meistern beim Songschreiben ungemein. Zudem haben wir uns ja immer um Eingängigkeit bemüht. Schön, dass es jetzt geklappt hat.

Dieses Mal sind auf eurer Platte verdammt viele Städte-Songs zu finden: South Beach, Hamburg, München, New York. Sind das ernsthafte Hommages oder stilles Entsetzen, dass inzwischen jede Band meint, sie muss mindestens einer Stadt oder einem Mädel gehuldigt haben?

Carsten: Weder noch. Es hat sich einfach so ergeben. Ich mag Songs über Städte sehr gerne, z.B. Sweet Home Chicago, Route 66 etc. - Warum also nicht?

Beziehen sich eure Songtitel denn auch untereinander aufeinander? Liegt das daran, dass fast alle Superpunk-Titel Aussagesätze sind, die sich so schön kombinieren lassen?

Carsten: Eigentlich steckt nichts dahinter. Aber wenn ich genauer drüber nachdenke, handelt es sich bei deiner Beobachtung vielleicht um ein Naturgesetz. Bezieht sich nicht alles aufeinander? Ergeben nicht These und Antithese eine Synthese?

Habt ihr selbst ´nen Lieblingstrack auf Why not, den ihr unseren Lesern unbedingt ans Herz legen müsst?


Carsten: Mein Favorit ist Ja, ich bereue alles. Ich finde, dass uns hier das Bittersüße, welches Popmusik ausmacht, besonders gut gelungen ist.

Eine Frage darf nicht fehlen von uns als Mag aus München: Parties in München – Was war das bitte für ein Abend? Wir wollen Hintergrundwissen!

Carsten: Ich glaube, du stimmts mir zu, dass das in dem Song beschriebene München mehr mit der Phantasie als mit der Realität zu tun hat. Das München aus dem Song ist so eine Art Ideal München aus einer Monaco-Franze Folge. So wie es sich halt Klein-Doofie (also ich) sich vorstellt. Aber ich muss zugeben, dass unsere Gastspiele in Munich immer recht denkwürdig waren. Es gibt wohl bei euch da unten schon einen speziellen „Vibe“.


Bei Carsten Friedrichs von Superpunk bedankt sich für das Interview: Nina-Carissima Schönrock

(2008)




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