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Die Emil Bulls sind es nach jahrelanger Gemeinschaft und sieben Alben immernoch nicht müde, miteinander zu kommunizieren. Wir wollten von Chrissy Schneider, seinerseits Gitarrist der Band, mal wissen, wie sowas funktioniert.
Vom Kirchenchor zum Metal Rock – seid ihr in euer ehemaligen Klosterschule eigentlich mal als Emil Bulls, wie es sie heute gibt, aufgetreten?
Schneider: Es waren ja nur zwei von uns im Internat. Es gab aber ganz entgegen der Klischees Lehrer, die die Band damals gegen Widerstände unterstützt hatten mit Proberäumen und solchen Sachen. Das war schon super.
Ihr habt für euer Album „The Black Path“ zum ersten Mal mit Benny Richter zusammengearbeitet, einem eigentlich recht jungen Produzenten. Was würdet ihr sagen, inwiefern klingt ihr jetzt anders als früher? Welcher neue Weg hat sich da gefunden?
Schneider: Als eigentlichen Ansatzpunkt muss man schon vor der Studiophase mit Benny ansetzen. Wir sind nach einer langen Unplugged Tour ins Allgäu gefahren und haben uns dort in eine Hütte eingenistet, unserer Amps in der Stube aufgebaut und nach über zwei Monaten das erste mal wieder mit verzerrten Gitarren und lauten Drums musiziert. Das war unglaublich. Ein Gitarrenamp hat einfach so eine Kraft, das hat uns umgehauen. Vor allem nach dem langen Entzug. Die Songs sind dann eher in so einem Nirvana aus Grillen, Bier trinken und musizieren entstanden. Am Anfang wussten wir selber nicht genau, was wir damit anfangen sollen. Aber wir fanden das geil. Und so sind wir dann zusammen mit Benny ins Studio gegangen, wo wir viel zu wenig Zeit hatten als da groß kopfmäßig ranzugehen. Wir mussten gezwungenermaßen einfach intuitiv an das ganze rangehen. Ob das jetzt anders ist oder nicht, weiß ich nicht. Ich find’s gut, das reicht mir.
Nenn mir drei eurer Lieblingssongs, die sich als Cover von euch noch besser anhören würden als im Original.
Schneider: Neulich vor dem Summerbreeze Festival hab ich mir noch mal die Orginal Version von Symphony of Destruction von Megadeath angehört und verglichen damit ist unsere Live Version auf jeden Fall cooler und moderner. Aber der ist ja auch echt schon alt der Song.
Wenn ihr die freie Wahl hättet: An welchem Ort würdet ihr mal gerne Songs schreiben und aufnehmen? Und warum genau dort?
Schneider: Hmmm, auf der einen Seite würde ich gerne mal wieder ans Meer, aber wäre nicht so produktiv. Deswegen sage ich mal Sibirien. Einmal, weil das ein logistisches Großprojekt wäre, das ganze Zeug dahin zu bekommen, allein wegen der Formalitäten und dann wäre man da so allein mit sich und der Musik, dass man gar nicht anders mehr kann, als Songs zu schreiben. Aber es muss nicht so weit weg sein. Die Berge sind da auch schon ganz gut.
Was war der für dich beeindruckendste, wichtigste und einprägsamste Moment mit den Emil Bulls?
Schneider: Da gibt es leider viel zu viele. Ich kann nur in Stichworten kurz mal das was mir einfällt umreissen: Rock am Ring Center Stage, Strich 8 Ingolstadt, Allgäu, Keilriemen-Karsten, Tourdamager, Combat-Oma, Biarritz, Graf Porno, die Nr. 1 und noch so viele mehr.
Bei Christian "Chrissy" Schneider von den Emil Bulls bedankt sich für das Interview: Nina-Carissima Schönrock
(2008)
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Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...