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"Tanzen was die Füße hergeben", war das Motto der 10.000 Pfingst-Open-Air-Besucher 2009, die in diesem Jahr für eine Ausverkauft-Premiere gesorgt haben. Dass sich der Festival-Gott in Sachen Wetter nicht besonders gnädig zeigte, störte da nur wenig. Dann war eben dancing in the rain und waten im Matsch angesagt! Der Stimmung vor der Bühne tat das keinen Abbruch.
Die meisten Freitagsankömmlinge schafften es dennoch nicht sich vor den frühen Abendstunden vor der Bühne einzufinden. Ob da die Verwirrung angesichts der neuen Organisationsstruktur eine Rolle gespielt hat? Jedenfalls fanden die meisten nach ihrer mehr oder weniger beschwerlichen Suche nach dem richtigen Shuttlebus und einem geeigneten Zeltplatz dann doch noch den Weg. Und so konnten sich die Gloria Cycles bereits über ein begeistert tanzendes, stetig größer werdendes Publikum freuen.
Die Emergenza-Gewinner vom letzten Jahr ebneten mit ihrem wunderschönen, melodiösen Indie-Rock den Weg für die Kilians. Und so hatte man sowohl auf als auch vor der Bühne Spaß am energiegeladenen, gelungenen Auftritt der Herren! Die entschlossene Meute vor der Bühne ließ sich vom Regen auch auf der Zielgeraden Richtung Headliner nicht entmutigen. Mit Itchy Poopzkid konnte man sich so richtig verausgaben, was man auch tat. Nach einer kleinen Verschnaufpause war es dann soweit, Blumentopf, die zurecht die Ehre des letzten Gigs des Abends hatten, heizten der Menge ordentlich ein. Mit einer Unmenge an alten und neuen Hits im Gepäck konnten weder die Jungs noch das begeisterte Publikum auf eine Zugabe verzichten. Die Passauer Polizei leider schon. So nahm der mitreißende Auftritt ein apruptes Ende, als sich die Veranstalter dafür entscheiden mussten die neuen "Ruhezeiten" einzuhalten. Die Folge: Kein Saft ab Mitternacht und jede Menge Buh-Rufe! Auch der Festival-Gott hätte wohl gerne mehr gehört, denn der Regen und die Kälte blieben bis zum nächsten Morgen ein erbarmungsloser Dauergast.
Deshalb ließen die meisten den Tag lieber auf dem Zeltplatz anklingen und machten es sich bei einem wärmenden Drink gemütlich. Für die Monster of Liedermaching nahmen dann allerdings wieder zahlreiche begeisterte Fans den Weg durch das aufgeweichte Gelände auf sich. Diejenigen die nicht steckenblieben und in Folge dessen gewzungenermaßen zurückgelassen wurden, wurden mit (fast) all ihren Lieblingssongs und jeder Menge akkustischen Späßen belohnt. Das Programm von diesem Jahr hielt - wie bereits allgemein bekannt - nicht nur etwas für Liebhaber der sanften Klänge bereit: Die Show von Soulfly lockte in den späten Abendstunden nicht nur eingefleischte Metal-Fans vor die Bühne. Als Frontman Max Calavera mit seiner Teufelsstimme aufruft: "Make some fuckin´noise!", entscheidet sich die begeisterte Mehrheit dazu mit der Metal-Größe zu rocken. Schwierig als Healdiner dem noch eins draufzusetzen. Die zurecht berüchtigte best-live-dance-band ever, die Stereo Mc´s, holten das Club-Feeling ins Freie, und schaffte es doch. Die Menge machte es ihnen nach und tanzte bis die geblümten Gummistiefel rauchten. Der erfrischende Regen nach dem Partyexzess vor der Bühne blieb diesmal leider aus. Ebenso wie eine heißersehnte Zugabe. Schade!
Diejenigen, die sich nach den ersten beiden Tagen noch nicht davon gemacht hatten, wurden am Sonntag belohnt: Mit milden fast sommerlichen Temperaturen, Sonnenschein und den Gute-Laune-Highlights des Wochenendes! Dank der Enterntainmentalente von Jamaram, die ihren Song "Get Together" wörtlich nahmen, waren die Strapazen der Vortage vergessen und mein feierte ausgelassen den Countdown zum Ende des Pfingst-Open-Airs. 3..2..The Whitest Boy Alive...1...La Vela Puerca! Mit den Jungs aus Uruguay hätte man keine bessere Wahl für den Festivalausklang treffen können.
Am Ende bleibt nach einem Wochenende voller grandioser Konzerte für das nächste Jahr eigentlich nur noch ein Wunsch offen: Pfingstwetter! Stephanie Gmeiner
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Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...