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Nach Wonderland Boulevard und Coming Up From The Streets arbeiten Atomic gerade an ihrem dritten Album. An diesem Prozess beteiligt sind Rainer und Thomas Marschel, Dominik Teubert, Daniel Mederer und Thomas Schedlbauer aus Furth im Wald und Regensburg. Die Jungs können nun auf über 200 gespielte Konzerte zurückblicken. Grund genug, sie für Bands'n'Books #7 einzuladen und eine Runde mit ihnen zu quatschen.
Wie darf man sich den Studioalltag bei Atomic vorstellen – wer hat bei euch das Sagen, wie entstehen die Songs und wünscht ihr euch nicht die ganze Zeit, wieder auf Tour zu sein?
Thomas: Das Sagen hat der Chef und das ist bei uns mein Bruder Rainer. Er lenkt das Ganze, was mir aber recht ist, denn ich bin ein Studiomuffel. Mir persönlich ist es lieber, wir spielen Konzerte und na klar, wir wünschen uns natürlich endlich wieder auf Tour zu gehen. Wir haben mittlerweile sogar 3 Songschreiber in der Band. Jeder bietet an und wir suchen das Beste aus. Danach geht’s in den Proberaum und wird zusammen ausgearbeitet. Gegebenenfalls auch zusammen um- oder weitergeschrieben.
Euer Song "Oh Suzanne" ist auf dem Soundtrack von "13 Semester" gelandet. Für welchen Film hättet ihr gerne die Chance (gehabt), Filmmusik zu schreiben?
Thomas: Also erstmal muss ich sagen, dass wir schon sehr stolz sind, bei einem deutschen Kinofilm, der es bis in die Top 10 der Kino-Charts geschafft hat, dabei zu sein, aber wenn du so fragst, würde ich sagen, von den deutschen Produktionen "Das Wilde Leben", die Verfilmung von Uschi Obermaiers Leben, oder einen Song in "Trainspotting", "The Football Factory" und "Pulp Fiction" unterzubringen, wär‘ auch schon was. Jedoch hatten wir letztes Jahr das Glück durch eine Freundschaft, die mein Bruder Rainer mit dem amerikanischen Action-Regisseur Isaac Florentine pflegt, auf seinem Film "Ninja" mit 2 Songs vertreten zu sein.
Thomas, du und dein Bruder, ihr habt einen eigenen Club in eurer Heimat Furth im Wald eröffnet! Wie lässt sich das Musikerleben mit diesem doch recht stattlichen Geschäftsleben vereinbaren?
Thomas: Wir haben jetzt sogar schon zwei in Furth im Wald, einen Club (Cappuccino Lounge Bar) und noch zusätzlich eine Disco (Disco 2000), die wir haben nur ab und an zu größeren Events öffnen. Das geht schon, weil das Nachtleben ja doch auch was mit Musik zu tun hat, von dem her lässt sich das super verbinden, denn das ist schon immer unsere Welt.
Ihr nennt gute alte Britpopper wie Oasis als euren größten Einfluss. Welche neue Musik kann euch neben den alten Helden begeistern?
Thomas: Das gibt's eine ganze Menge, zum Beispiel Jet, Mando Diao, The Kooks, Kasabian oder Arctic Monkeys.
Ihr habt schon mit Madsen, Thees Uhlmann und Fertig, Los! gespielt. Wer sollte unbedingt mal für euch eröffnen?
Thomas: Paul McCartney wär ganz nett.
Was war der bisher beeindruckenste Moment eurer Karriere?
Thomas: Ich glaube, der Support Act von Paul Weller & Gem Archer (Oasis) in München damals in der Muffathalle und die Österreich-Tour mit Pete Dohertys Band, den Babyshambles. Das war schon sehr aufregend und spannend für uns alle.
Bei Thomas Marschel von Atomic bedankt sich: Simone Bauer
(2010)
Atomic live: Bands'n'Books #7 am 17. Februar 2011, 20 Uhr im Café Muffathalle in München, Eintritt 5 Euro.
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Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...