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Anajo: "Single-Charts sind total überbewertet"
Wednesday, 26 March 2008 19:09

Künstlerisch wertvoll wie Bob Ross: Anajo
Die Augsburger Indie-Pop-Band Anajo hat im vergangenen Jahr russische Bühnen, Album- und Single-Charts sowie ein Millionen-Fernsehpublikum erobert. Olli, Michael und Ingolf sprachen mit unserem Redakteur Christian über Bob Ross, Gummibärchenverkäufer und einen CSU-Kandidaten als MySpace-Freund.

 

 

Zum Reinhören: Streuner

 

Euer Video zum Song Stadt der Frisuren" und das Video zum Bundesvision Song Contest sind stark vom legendären amerikanischen Fernsehmaler Bob Ross inspiriert. Was fasziniert euch eigentlich so an ihm?

 

Ingolf: Die Haare.

 

Olli: Die entspannte Art. Vor allem die entspannte Art zu reden.

 

Ingolf: Das läuft ja auch sehr spät - oder früh kann man fast schon sagen - morgens, wenn man nach Hause kommt vom Weggehen, ist das schön entspannend, das wiegt dich dann so in den Schlaf.

 

Olli: Wenn wir jetzt Dieter Bohlen wären, würden wir sagen: „Wenn wir einpennen wollen, schauen wir Bob Ross."

 

Euch wird auch manchmal eine gewisse Nähe zum Kitsch nachgesagt, und Bob Ross personifiziert ja geradezu den Kitsch in der bildenden Kunst. Kommt vielleicht auch daher die Faszination?

 

Michael: Das sind doch keinen kitschigen Bilder!

 

Olli: Das stimmt schon. Wir haben durchaus ja auch eine gewisse Affinität zum Kitsch. Ich würde jetzt nicht sagen, unsere Lieder sind kitschig, aber es gibt schon manchmal eine gewisse Nähe zum Kitsch. Natürlich immer mit einem ironischen Lächeln. Von daher ist die Nähe zu Bob Ross vielleicht auch gegeben.

 

Neben Bob Ross tauchen bei euch viele weitere Referenzen an die frühen 80er Jahre auf, vom Bandnamen, der vom Film Banana Joe inspiriert ist, bis zum Ein Fall für Zwei-Zitat. Warum die häufigen Bezüge zu dieser Zeit?

 

Olli: In der Kindheit wird man eben geprägt, und in den frühen 80ern gab's halt einfach viel, was nach wie vor in unseren Köpfen feststeckt, wobei musikalisch das eher unbewusst geschieht. Wir haben nie gesagt, dass wir 80er-Jahre-Musik machen wollen oder dass wir so oder so klingen wollen.

 

Michael: Wir haben bisher immer das gemacht, was wir wollten. Und wenn das zufällig wie 80er klingt, dann können wir ja auch nichts dafür. Es kommt unbewusst, ohne Vorsatz.

 

Bei euren Texten habe ich immer das Gefühl, sie basieren auf umgangssprachlichen Sätzen oder Floskeln wie Mein lieber Herr Gesangsverein oder Hallo, wer kennt hier eigentlich wen. Woher kommen die Ideen dafür?

 

Olli: „Hallo, wer kennt hier eigentlich wen" zum Beispiel haben wir aufgeschnappt. Andere Sachen auch. Das sind Titel oder Sätze, die ich irgendwo lese und sie mir dann immer gleich notiere. Mein ganzer Geldbeutel ist voll mit kleinen Notizzetteln, auf denen ich mir notiere, wenn ich irgendwas hör. Mindestens die Hälfte davon kann ich dann auch wieder wegschmeißen, weil ich danach feststell, so geil ist es dann doch nicht. Aber manchmal sind doch tolle Sachen dabei wie „Hallo, wer kennt hier eigentlich wen" oder „Monika Tanzband".

 

Was steckt denn zur Zeit in deinem Geldbeutel?

 

Olli: Ich schau mal nach. Hier ist ein Sanifair-Bon von der Tankstelle und hier ein Zettel, da steht drauf: „Mama, mir schmeckt's nicht." (lacht)Na ja.

 

Ingolf: Auf den Song bin ich ja mal gespannt.

 

Wenn ich mir euer Label, euren Wohnort und überhaupt die Leute, mit denen Ihr zu tun habt, ansehe, fällt mir auf, dass ihr immer kleine Zusammenhänge und Infrastrukturen bevorzugt. Was seht ihr darin als Vorteil?

 

Michael: Die kurzen Wege sind auf jeden Fall eine wichtige Sache. Wenn ich will, kann ich jemanden von unserem Label Tapete auch sonntags um zwei Uhr nachts anrufen und Sachen besprechen. Das macht natürlich das ganze Agieren viel einfacher, weil man viel schneller handeln kann.

 

Olli: Ich glaub, die Zeiten, als man automatisch Erfolg hatte, wenn man bei einer großen Plattenfirma war, sind vorbei. Das ist völliger Quatsch. Es ist viel wichtiger, dass man sich selbst ein Netzwerk aufbaut, das gut funktioniert, dass man Leute hat, denen man vertrauen kann und die langfristig mit einem zusammenarbeiten, die an einen glauben. Und das haben wir die ganze Zeit so gemacht, vor allem mit unserem Produzenten Alaska Winter, aber auch mit anderen Leuten wie Stephen, unserem Live-Mischer, unserem Booker, mit der Plattenfirma Tapete. Und an einer kleinen Stadt gibt's Vor- und Nachteile. Der Nachteil ist natürlich, dass du ein bisschen ab vom Schuss bist. Denn in Augsburg selber geht nicht so viel, was Musik angeht. Aber es hat auch den Vorteil, dass man nicht einer von Tausenden ist wie in Berlin zum Beispiel. Ich glaube schon, dass es uns als Band in gewisser Hinsicht auszeichnet, dass wir nicht aus einer Großstadt wie Berlin oder Hamburg kommen, sondern dass wir eine Band aus der Provinz sind.

 

Michael: Ich glaub, da würde uns was abhanden kommen, wenn wir jetzt sagen würden, wir ziehen nach Berlin.

 

Wirklich?

 

Olli: Inzwischen wär's jetzt fast egal. Aber während der Anfänge war es schon prägend, auch stilprägend.

 

Als Beschränkung habt ihr das nie empfunden?

 

Olli: Nee. Natürlich haben wir immer wieder überlegt, da wir vor der letzten Platte ja auch Angebote von anderen Labels hatten, aber wir haben uns dann bewusst für Tapete entschieden, weil wir auch gemerkt haben, dass die wirklich Bock drauf haben, dass wir da eben nicht ganz hinten in der Liste irgendwo stehen, sondern dass wir für den Moment zumindest dann die Nummer Eins sind. Das hat uns überzeugt. Jetzt mit einem Jahr Abstand gesehen, war das genau die richtige Entscheidung.

 

Du hast schon Alaska Winter angesprochen, der in Personalunion euer Produzent, Manager und Video-Regisseur ist. Welchen Einfluss hat Alaska denn auf eure Musik generell?

 

Olli: Er hat schon einen großen Einfluss. Wir sagen immer, er ist unser viertes Bandmitglied. Er ist einerseits Teil der Band, aber andererseits doch ein bisschen außenstehend und hat dadurch die Möglichkeit, das alles objektiv zu betrachten. Vor allem wenn man in den Proberaum geht und neue Songs macht, ist man als Band ziemlich schnell wie in einer Glocke gefangen und nicht mehr in der Lage, das Ganze von außen objektiv zu sehen. Da tut es wirklich sehr gut jemanden zu haben, der ehrlich seine Meinung sagt. Auch wenn was schlecht ist.

 

Bei euren Texten fällt mir auf, dass sie oft autobiographisch sind, wie zum Beispiel "Amsterdam-Mann" , das auf einer ganz konkreten persönlichen Erfahrung beruht. Aber andererseits gibt es Texte wie "Wenn du nur wüsstest", in denen Olli aus einer ganz anderen Perspektive singt. Ist das für euch nicht ein Widerspruch, der das Ganze weniger authentisch macht?

 

Olli: Nee, das glaub ich nicht. Es stimmt schon, dass viele Texte einen autobiographischen Hintergrund haben, auch wenn jetzt nicht alles eins zu eins ist. Aber wenn jetzt ein Text auch rein fiktiv ist, und man das aus Überzeugung singt, ist das nicht weniger authentisch.

 

Vor einem Jahr ward ihr beim Bundesvision Song Contest, wo ihr für das Bundesland Bayern angetreten seid. Wie seht ihr denn mit Abstand rückblickend diese Erfahrung?

 

Olli: Sehr positiv. Wir haben uns ja schon Gedanken gemacht, ob wir das jetzt machen sollen.

 

Was waren am Anfang eure Zweifel daran?

 

Olli: Es gab schon Zweifel, ob das glaubwürdig ist. Ob man sich das erlauben kann, und die Leuten danach einen immer noch mögen? Oder ob man dann nicht als Kommerzschlampe beschimpft wird. Aber ich glaub, das hat keinem der Teilnehmer je geschadet. Mir fällt wirklich überhaupt keine Band ein, die danach irgendwie schlecht behandelt wurde. Ich finde das echt eine gute Sache, weil dort Bands die Möglichkeit bekommen, vor einem größerem Publikum, vor einem Millionenpublikum zu spielen. Ansonsten gibt es die Möglichkeit ja nicht.

 

Ingolf: Im Fernsehen gibt es ja sonst kaum mehr Live-Musik.

 

Michael: Abgesehen davon war das natürlich auch ein Riesenerlebnis, da mal dabei zu sein und zu sehen, wie das funktioniert. Von innen heraus zu sehen, was da passiert, wie das Ganze aufgebaut ist.

 

Olli: Wie die anderen Bands Backstage so sind.

 

Michael: Ja, das auch. Das ist auch einfach eine persönliche Erfahrung, die man gerne mitnimmt.

 

Was es ja auch mit sich gebracht hat, ist die Chartplatzierung, die ihr im letzten Jahr mit Album und Single hattet. Was hat sich danach konkret für Euch verändert?

 

Olli: Na ja, ich glaub, vor allem diese Single-Charts sind total überbewertet. Du musst dir nur mal die aktuellen Zahlen anschauen, was du da verkaufen musst, um beispielsweise auf Platz 30 zu kommen. Es ist wirklich lächerlich. Da macht ja jeder Gummibärchenverkäufer mehr Umsatz. Bei Alben ist es wieder ein bisschen was anderes. Aber es bringt auf jeden Fall Aufmerksamkeit, und die Leute springen immer noch darauf an. Es macht auf die Leute schon Eindruck, vor allem auf die, die von Musik nicht so viel Ahnung haben. Zum Beispiel die Augsburger Lokalzeitung, die findet das natürlich geil, wenn wir in den Charts auftauchen.

 

Michael: Charts, das Wort hat schon noch so einen magischen Touch. Das darf man nicht vergessen. Es erzielt schon noch Wirkung.

 

Eure Charts-Single Wenn du nur wüsstest war eine Kollaboration mit Suzie von Klee. Habt ihr weitere Pläne, irgendwann mit anderen Bands zusammenzuarbeiten?

 

Olli: Es gibt natürlich tausend Anfragen, aber die mussten wir alle ablehnen (lacht).

 

Michael: Das nächste wird irgendwas mit Rammstein, das wissen wir schon. Nein, im Ernst, wenn uns während des Songwritings oder der Produktion irgendwas in den Sinn kommt, dann würden wir das natürlich verfolgen.

 

Olli: Vielleicht irgendeinen Gitarristen, der meine Soli einspielt (lacht).

 

Im vergangenen Jahr seid ihr nicht nur für Bayern beim Bundesvision Song Contest angetreten, sondern habt auch von der Bayerischen Staatsregierung den Bayerischen Musiklöwen erhalten. Es scheint, als strahlt ihr eine gewisse bayerische Identität aus und werdet stark assoziiert mit Bayern.

 

Ingolf: Des ko‘ ned sei!

 

Aber ihr singt nicht bayrisch und redet sonst auch keinen Dialekt. Wie stark ist denn eure regionale Identität?

 

Olli: Ich glaub schon, dass uns die Leute so wahrnehmen. Es wäre ja auch albern, wenn wir unsere Herkunft verneinen und verleugnen würden. Es ist einfach eine Tatsache, dass wir aus Bayern kommen, und das besingen wir dann auch in manchen Liedern wie „Die Sonne über Haunstetten". Aber es ist nur eine Eigenschaft von uns, aber mehr einfach nicht.

 

Du hast ja vorher schon angedeutet, dass ihr mittlerweile überall leben könntet, ohne dass es einen Unterschied machen würde.

 

Olli: Wir könnten ja auch nach Mecklenburg-Vorpommern ziehen, dann hätten wir nochmal die Chance beim Bundesvision Song Contest teilzunehmen. Da gibt's keine Bands.

 

Im letzte Jahr ward ihr unter anderem auf Einladung des Goethe-Instituts in Russland unterwegs. Wie fühlt ihr euch denn in dieser Rolle als Botschafter der deutschen Sprache?

 

Olli: Gut.

 

Ingolf: Wenn man so ein Seminar mitmacht, in dem 35 Mädchen und ein Junge sind, dann fühlt man sich schon gut.

 

Olli: Das war in Odessa in der Ukraine. Eine Veranstaltung des Bayerischen Hauses, das vor Ort immer Deutschkurse anbietet. Was die gemacht haben, war total süß: Die haben unsere Texte genommen und kleine Textschnipsel ausgeschnitten. Dann hat jeder von uns eine Gruppe bekommen, in der man aus diesen kleinen Fetzen einen neuen Text machen musste. Mir hat das total Spaß gemacht.

 

Ingolf: Die konnten das fast besser als wir.

 

Michael: Mit dem Goethe-Institut zu arbeiten, geht natürlich mit einem kulturellen Auftrag einher, und das nehmen wir schon relativ ernst und zeigen uns von guter Seite. Man ist dann sowas wie ein Botschafter. Wir könnten dann natürlich ein gutes oder ein schlechtes Image von Deutschland vermitteln. Du musst da schon deine Aufgabe erfüllen, bist eingebunden in ein Rahmenprogramm mit Seminaren und so weiter. Die Leute sind auch wirklich interessiert an der Sprache und am Leben in Deutschland generell. Und da haben wir festgestellt, dass es erstaunlich gleich ist. Auch von der Denkart her. Man hat da diese Klischees von Sibirien imKopf: Die Abgeschiedenheit, die Kälte...

 

Ingolf: Wir hatten Pullis und Jacken dabei, es hatte aber über 30 Grad.

 

Michael: Die Leute haben Spaß, feiern gern, es war richtig geil.

 

Könnte dann die "Stadt der Frisuren" aus eurem gleichnamigen Song als universeller Ort in Deutschland ebenso wie in Russland liegen? Oder ist die Stadt der Frisuren konkret Augsburg?

 

Olli: Es kann in der Tat wirklich alles sein. Auf die Idee sind wir gekommen, nachdem viele Leute immer wieder behauptet haben, alle Musiker aus Augsburg hätten dieselbe Frisur. Na ja, es gibt halt nur einen Friseur in Augsburg. (lacht)

 

Michael: Mittlerweile haben wir ja zwei, aber der zweite hat beim ersten gelernt. Aber die Stadt der Frisuren kann wirklich überall sein. In Russland zum Beispiel hören die dieselbe Musik wie hier, diesen ganzen britischen Kram, Arctic Monkeys und so weiter. Das hören die und wollen dem entsprechend so aussehen. Die haben dann auch die Frisuren und die Hosen und so weiter und so fort. Du könntest die Leute austauschen und würdest nicht erkennen, ob da einer aus Berlin oder Nowosibirsk kommt.

 

Olli: Die globalisierte Welt.

 

Andererseits gibt es in "Stadt der Frisuren" die Zeile "Es lebe die lokale Pop- und Rockkonjunktur". Ist das ein ironischer Seitenhieb auf den Augsburg-"Pop City"-Hype?

 

Olli: Das ist schon eine Anspielung auf die Provinz. Es ist ganz interessant, was da auch gerade zur Zeit wieder für Diskussionen sind, auch jetzt politisch gesehen. Jugenkultur ist ein politisches Thema geworden. Es gab in Augsburg das Pop City Festival, das im letzten Jahr aus irgendwelchen Gründen nicht mehr stattfand. Dann kam der CSU-Kandidat und hat gemeint, er könne innerhalb von drei Tagen genügend Sponsoren zur Ausrichtung dieses Festivals gewinnen. Es ist wirklich erstaunlich, wie stark diese Diskussion in der lokalen Presse stattfand.

 

Michael: Vor allem wenn eine Wahl ansteht, spannt natürlich jeder irgendwas vor seinen Karren.

 

Olli: Es ist schon ein bisschen lächerlich. Ein Beispiel: Der Kandidat der CSU hat jetzt auch eine MySpace-Seite, auf der er alle Bands als Freunde angemeldet hat. Wir haben's überhaupt nicht gecheckt, auf einmal waren wir Freund von Kurt Gribl!

 

Michael: Dann denken sich die Leute natürlich, ob wir das jetzt ernst meinen, unter den Top-Friends des CSU-Kandidaten zu sein.

 

Olli: Dann kam auch noch die Gegenseite: Der Verband der Geschädigten der Popkomission, das sind dann die Vertreter der Bands. Und da wurden wir dann auch als Top-Freund angemeldet.

 

Ingolf: Das ist typisch Kleinstadt.

 

Michael: Pro-Anti, pro-anti, das geht ewig hin und her. Es ist lustig anzusehen, man muss nur aufpassen, dass man da nicht unter die Räder kommt. Wir sind ja jetzt auch nicht die politischste Band überhaupt. Wir halten uns da gerne raus.

 

Olli: Ich will weder Top-Freund vom CSU-Kandidaten sein noch Top-Freund vom Verein der Gegner. Es ist einfach lächerlich.

 

Zwischen euren ersten beiden Alben sind über zwei Jahre verstrichen, das zweite Album kam vor einem Jahr heraus. Wie lang muss man denn bis zum dritten warten?

 

Olli: Da machen wir keine Aussage. Wir wollen das natürlich so schnell wie möglich machen. Aber das war genau der Fehler, den wir beim letzten Mal gemacht haben: Wir haben voreilig schon VÖ-Termine bekannt gegeben und Touren gebucht, und dann eben festgestellt, dass es nicht geht. Das machen wir diesmal nicht.

 

Hat bis auf die Zettel in Ollis Geldbeutel schon irgendetwas vom kommenden Album Form angenommen?

 

Olli: Ja, Ideen existieren schon, aber noch keine Aufnahmen. Wir werden 2008 auch eine längere Live-Pause machen und diese Ideen im Proberaum ausarbeiten.

 

Bei Anajo bedankt sich für das Interview: Christian Schober

(2008)

 




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