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The Donnas stehen für Girliepower und Rock´n´Roll - und das schon länger als erwartet! Am 9. Mai feiern sie mit einem Konzert im legendären Viper Room in Los Angeles schon ihr 15-jähriges Bestehen. Grund genug die Damen mal selbst zu Wort kommen zu lassen! Alex vom LAXMag hat die Musikerinnen im Winter 2007 getroffen und ließ sich von Schlagzeugerin Torry Castellano bezirzen.
Man liest ja alle möglichen Geschichten über euch. In Kanada wurden einige von euch von der Polizei festgenommen, weil ihr auf offener Straße Whisky getrunken habt. Gab es auf dieser Tour bislang irgendwelche „besonderen Erlebnisse“?
Castellano: Ja, die Sache mit der Festnahme in Kanada stimmt tatsächlich. Glücklicherweise hatten wir mit der Polizei auf dieser Tour nichts zu tun. Wir feiern schon gerne, aber es macht einfach mehr Spaß ohne die Polizei. In Amsterdam hatten wir eine sehr lange Nacht mit ziemlich viel Alkohol und allem was sonst so dazu gehört. Ansonsten hatten wir vielleicht die besten Parties in unserem Tourbus, wenn wir von einer Stadt in die andere gefahren sind.
Ihr vier und euer Tourmanager tanzt also betrunken im Bus herum?
Castellano: Ja und natürlich die Crew! Gitarrentechniker, Schlagzeugtechniker, unser Soundmann und so weiter. Die flippen dann auch ziemlich aus. Unser Tourmanager hatte neulich Geburtstag, das war dann natürlich eine Nacht mit wenig Schlaf…
Habt ihr als reine Frauenband eigentlich viele männliche Groupies?
Castellano: Das werden wir oft gefragt. Es kommt schon vor, aber es ist nicht das gleiche wie mit weiblichen Groupies. Wir sind schon mit vielen reinen Jungs-Bands getourt und viele davon haben wirklich großartige Groupies: Heiße Mädchen, die sich extra hübsch machen für die Konzerte.
Bei Jungs ist es allerdings so, dass sie manchmal eine seltsame Art haben, einen anzubaggern. Sie versuchen es zum Beispiel damit, gemein zu sein. So wie wenn man im Kindergarten ein Mädchen an den Haaren zieht. Ganz ehrlich, das ist nicht unbedingt der richtige Weg. Vielleicht sind sie auch einfach nur zu schüchtern oder zu betrunken… Aber es gab schon ein paar nette Jungs dieses Mal auf unserer Tour, so richtige Gentlemen. Und ein paar der Mädels hatten durchaus ihren Spaß mit ihnen. Ihr macht das jetzt seit 15 Jahren. Werdet ihr ein wenig ruhiger, was euer Partyleben anbelangt? Castellano: Nein überhaupt nicht. Wir waren vor ein paar Monaten auf einer Tour durch die USA, mit einer befreundeten Band aus dem Süden der USA, aus Tennessee um genau zu sein. Und die trinken eine ganze Mange da unten, das hat dann auch auf uns abgefärbt… Es kommt immer darauf an mit wem wir unterwegs sind. Wir feiern sehr gerne, solange wir am nächsten Tag noch die Show spielen können. Euer neues Album ist auf eurem eigenen Label erschienen. Warum habt ihr euch zu diesem Schritt entschlossen? Castellano: Wir waren auf verschiedenen Indie-Labels, wir waren auf einem Major-Label und das waren alles schöne Erfahrungen, aber im Moment ist es vor allem in den USA so, dass die Musikindustrie und vor allem die Major-Labels ziemlich chaotisch sind und alles nicht so funktioniert wie es sollte. Jedes Mal wenn wir mit einem neuen Label über dieses Album gesprochen haben, schienen die in einem solchen Chaos zu stecken, dass es schon fast beängstigend war, bei ihnen ein Album zu veröffentlichen. Und deshalb hielten wir es dann für eine gute Idee, das Album selbst herauszubringen. Denn dann wissen wir, dass sich jemand darum kümmert und müssen uns keine Sorgen machen, dass jemand bei der Plattenfirma seinen Job verliert und uns das ganze Team wegbricht. Versucht ihr auf dem Label auch andere Bands zu fördern, oder konzentriert sich eure Arbeit nur auf die Donnas? Castellano: Im Moment haben wir nur unser eigenes Album veröffentlicht. Wenn es gut läuft, wäre es toll in der Zukunft auch mit anderen Bands zu arbeiten. Aber wir waren auf vielen Labels und oft ist es so, dass du um Aufmerksamkeit kämpfen musst. Und wir würden nicht diese Art von Label sein wollen. Wir würden es nur machen, wen wir es auch ordentlich machen könnten. Die Musik auf eurem letzten Album klingt ziemlich nach „Classic Rock“ und nach Bands wie Def Leppard. Zudem spielt ihr auch sehr viel mit Rock-Klischees, wenn man sich beispielsweise euer Logo und euer Album-Cover ansieht. Hat dieser Sound eine Zukunft? Ich dachte Classic Rock wurde Ende der 80er zu Grabe getragen? Castellano: Ich hoffe, dass Rock niemals stirbt den es ist einfach eine großartige Form von Musik. Ich denke ands wie Def Leppard oder Guns n`Roses haben einfach absolut großartige Rock-Songs geschrieben und fantastische Live-Shows gespielt und genau das wollen wir auch tun. Wir wollen dass Leute aufstehen und mit der Faust in die Luft schlagen und abgehen. Diese Rock-Bands haben uns sehr inspiriert. Hört ihr diese Musik auch daheim? Castellano: Definitiv! Auf dem iPod, zuhause, im Tourbus! Daheim in Amerika gibt es diese Sendung auf VH1 Classic namens „Metalmania“. Das sind einfach drei Stunden Videos von Whitesnake, Mötley Crue und so weiter. Das sehen wir uns jeden Tag an, am besten vor einer eigenen Show! Was hältst du von Bands wie den Strokes oder Killers? Castellano: Die finde ich auch gut. Wir haben ein paar Shows mit den Strokes gespielt und das sind echt nette Jungs. Die Killers kenne ich nicht persönlich. Aber ich denke beides sind wirklich gute Bands. Und wenn Leute live gut spielen können, und dann ist das schon mal ein ganz wichtiger Punkt. Gibt es eine Frage, die dir noch nie gestellt wurde, die du aber schon immer mal beantworten wolltest? Castellano: Ich denke ich würde gerne mehr über unser Songwriting gefragt werden. Meistens scheint die Tatsache, dass wir vier Frauen sind, alles andere zu überschatten. Es ist natürlich gut, dass wir deshalb viel Aufmerksamkeit kriegen, aber manchmal denkt man dass man die Aufmerksamkeit aus den falschen Gründen bekommt. Es wäre mir schon lieber, wenn die Journalisten aufhören würden zu fragen, ob wir zusammen duschen. So was langweilt auf die Dauer einfach. Aber was soll’s… Dann lass uns über das Songwriting reden. Wie läuft das? Kommt jemand mit einem Riff und ihr arbeitet dann gemeinsam an dem Song? Oder gibt es eine Art Mastermind, der jedem sagt, was zu tun ist? Castellano: Allison, die Schlagzeugerin, und ich haben für dieses Album viel in Jam-Sessions erarbeitet. Viele der Songs auf dem Album sind so entstanden. Und dann durfte natürlich jede ihre eigenen Ideen mit einbringen. Die Texte für die Songs haben wir dann tasächlich zusammen geschrieben. Wir haben uns einfach zu viert bei jemandem zuhause getroffen. Früher haben wir auch zusammen an den Songs geschrieben, aber dieses Mal war das noch viel mehr der Fall. Wenn du die Meinungen von vier Leuten miteinbeziehst hilft das dabei, das Optimum zu erreichen. Nur wenn alle vier zugestimmt haben, dass etwas gut ist, wurde es auch genommen. Gibt es zum Abschluss noch etwas, das die deutschen „Donnaholics“ unbedingt wissen sollten? Castellano: Wir spielen wahnsinnig gerne vor deutschem Publikum, weil ihr ziemlich abgeht wenn ihre eure Biere getrunken habt! Danke für’s Donnaholics sein und wir brauchen noch mehr von euch!
Bei Torry Castellano von The Donnas bedankt sich für das Interview: Alex Neumann
(2007)
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Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...