| The Golden Years: "The Golden Ears kam nicht so gut" |
| Saturday, 11 October 2008 21:07 | |||
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The Golden Years. Das ist ja mal eine großspurige Ansage. Was steckt denn hinter dem Namen?
van Lankeren: Eigentlich ist es ganz einfach. Wir haben uns nach dem Song von David Bowie benannt. David Bowie zählt für mich zu den größten Künstlern überhaupt. In der Band sind wir alle recht unterschiedliche Charaktere. Aber darauf konnten wir uns einigen.
Höll: Zunächst hießen wir noch „The Golden Ears“, aber das kam irgendwie nicht so gut an.
Dass ihr ziemliche verschiedene Typen seid, erkennt man an eurem Look. Aber auch in euren Stücken ist keine durchgängige Linie zu erkennen. Wie würdet ihr euren Stil den beschreiben?
van Lankeren: Wir finden es schon gut, wenn Musik abwechslungsreich ist. Wir sammeln aus diversen Richtungen unsere Einflüsse zusammen, ganz eklektisch. Das spiegelt sich auch in unserer Musik, ganz ähnlich wie beim weißen Album der Beatles. Und natürlich sind wir auch noch nicht gut genug, um uns auf eine bestimmte Richtung festzulegen.
Die Anleihen beim Glam Rock sind beim Aufbau von vielen Stücken aber durchaus erkennbar.
van Lankeren: Ja, David Bowie ist musikalisch für mich ein absolutes Vorbild. Ich mag nicht alles von ihm, aber das meiste aus der „Plastic Soul“-Phase [Bowie beschrieb die Mischung aus Funk und Soul in seinen Stücken der frühen siebziger Jahre als „plastic soul“, Anm. d. Red.] ist einfach unglaublich. Und die Bühnenpräsenz und seine Auftritte, das ist natürlich unerreicht.
Die atmosphärischen Intros und bisweilen sentimentalen Texte erinnern auch an so manche amerikanische Band aus den Weststaaten. Habt ihr zu viel O.C. California gekuckt?
von Lankeren: Oh ja.
Höll: Nee, haben wir nicht.
van Lankeren: Doch, die Serie ist eigentlich ganz spannend. Wir schauen das und schämen uns auch ein wenig dafür. Aber die haben wirklich gute Musik. Wir stehen tatsächliche gerade auch total auf Death Cab for Cutie und The Shins. Es freut uns schon, wenn man unserer Musik das anhört.
Auf der Bühne habt ihr immer einen James Dean aus Pappe dabei. Was macht der da?
Höll: Komm, dann erzähl jetzt aber auch die wahre Geschichte!
van Lankeren: Ja, James Dean ist mal zu uns gekommen und hat sich als Chauffeur angeboten. Seitdem fährt er uns zu Konzerten.
Höll: Obwohl das ja keine gute Idee ist, James Dean Auto fahren zu lassen. Und naja, eigentlich hatten wir mal einen Typen in der Band, der saß auf den Bandproben immer nur am Rand herum und hatte an allem etwas zu nörgeln. Die Pappfigur erinnert uns an diese Zeit und begleitet uns jetzt immer.
Was ist seitdem mit der Band passiert und wo führt es hin?
van Lankeren: Wir haben vor etwa einem Jahr über einen Freund zusammengefunden. Die anderen drei haben schon einmal gemeinsam bei Anguish of Annex gespielt, ich bei Aurora.
Höll: Unser Bassist, der Michi, geht jetzt bald für ein Jahr nach London. Aber wir lassen ihn natürlich für jeden Auftritt einfliegen.
Bei Franko van Lankeren und Max Höll von den Golden Years bedankt sich für das Interview: Florian Zick
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Wir experimentieren viel mit Drogen und da lag es nahe, der Musik noch eine visuelle Ebene zu geben, die den psychedelichen Charakter der Songs unterstreicht.
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diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
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