| LAXLieblinge: The Roovers |
| Saturday, 21 July 2007 21:00 | |||
The Roovers wären würdig, in ein Lexikon aufgenommen zu werden. Warum es dennoch schwer ist, diese musikalische Grandiosität in Worte zu fassen, weiß unser Autor Ricco Pollmer.
Einen Eintrag zu The Roovers sollte man im Nachschlagwerk seines Vertrauens mindest folgendermaßen niedergeschrieben finden: The Roovers, 5-köpfige Rock-Indie-Band aus Berlin, die mit viel Elan und ausreichend Energie ankommt, weiß überholt erscheinende Retro-Sounds an den modernen MusikliebhaberIn zu bringen. Kunstvoll animieren wuchtvoll gespielte Sounds einer Gitarre, vereint mit musikalisch nahezu perfektionistisch ausgeklügelten Melodien, noch das lahmste Bein zum Tanzen. Heiß, Sommer, The Roovers! The Roovers, das sind Rich, Mitch, Theo, The Best und Joker. Dieser Name verbindet aber nicht nur diese fünf Musiker untereinander, er versteht es auch noch viel mehr miteinander zu vereinen, was bisher eher unwahrscheinlich erschien. Wiederbelebung, Entstaubung, Ölung einer eingerosteten Rock and Roll-Subkultur des Berliner Ostens mit bereits fortschreitenden, astronomischen Erfolg. Dieser soll mit internationalem Enthusiasmus in ein Publikum verschiedenster Nationalitäten gestreut werden um dort zu blühen. Dies ist jedoch keineswegs als ein stilles Gedeihen und Auferstehen zu verstehen, The Roovers heißt auch, dass etwas "mit Feuer" geschieht. Vermutlich heißt The Roovers einfach nur Feuer, Event, internationale Front, planetare Rock-Rudel-Elite. Erstaunlich allemal bleibt die Tatsache, dass die fünf Berliner bereits auf eine fünfjährige Bandgeschichte zurückblicken können. Eine Geschichte, die sich durch Berlins Straßen hindurch, durch Berlins Coolness zieht und sich zunehmender Beliebtheit im internationalen Interesse zu Gunsten verschiedenster Kulturausprägungen und Kulturverwirklichungen erfreut. Eine Geschichte, die mit nahezu konkreter Begreifbarkeit zurecht unterstützt, dass eine treue Anhängerschaft und vielmehr liebende Fanschar ummantelt werden konnte. Die hält das Ziel frisch und heiß. Feurig halt. Leiblich wie Seelisch. Im Herbst 2007 soll es nun endlich soweit sein: das Debutalbum. Sicher brandheiß, sommerlich, lebendig, kantig und melodisch inspirierend. Rooveresk? Ricco Pollmer
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