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LAXLieblinge: The Hundred in the Hands
Wednesday, 20 October 2010 16:29

The hundred in the handsThe Hundred in the Hands kommen aus New York und haben eine große Portion mondänen Indie-Disco-Pop-Sound gemischt mit Postpunk in petto. Hört sich seltsam an? Ist es irgendwie auch, aber dennoch oder gerade deshalb spannend. Eingängige Melodien gepaart mit einer sphärischen Atmosphäre sorgen für - wie das Duo selbst sagt - Housegaze.

 

Man kann den beiden Musikern Eleanore Everdell und Jason Friedman eine gewisse Ironie bei dieser Housegaze-Wortschöpfung nicht abreden, denn The Hundred in the Hands sind ein kleines Gesamtkunstwerk. Neben der tanzbaren Musik, irgendwo zwischen 80er-Jahre Synthie-Pop, der sich in einer kleinen, schmutziges Pfütze in einem Brooklyner Hinterhof gewälzt hat, sind auch die Videoclips der noch jungen Band schick anzusehen.

Kein Wunder, denn der Werdegang der beiden spricht für eine durchkomponierte Erscheinung der Gruppe: Eleanore Everdell hat Musikwissenschaften und Oper studiert, Jason Friedman ist schon seit geraumer Zeit als Musiker unterwegs und hat bereits einige Platten veröffentlicht. Beim ersten Treffen der beiden hat es gefunkt und dieser Funke ist in Kreativität umgesprungen, der sich in Party-Hymnen manifestiert:

"Saturday comes, Sunday comes - we go" heißt es in dem Song Pigeons. Und in der Tat haben die Songs von The Hundred in the Hands etwas flatterhaftes, mondänes, spannendes. Everdells Stimme haucht einen zwar unaufdringlich aber dennoch durchdringend an, dass man tatsächlich tanzen möchte, aber etwas schüchtern auf den Boden schauen mag - Housegazing eben.

Das Debütalbum trägt als Titel den Bandnamen und erschien im September 2010. Dominik Hoferer

Anschauen: Pigeons

Pop-Up

 

Anschauen: Commotion

Pop-Up

 

Anhören und Runterladen: Gigantic Tom Tom

 

Anhören und Runterladen: Sleepwalkers




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