| LAXLieblinge: Rag Dolls |
| Wednesday, 13 July 2011 10:23 | |||
Aus der Schulkantine direkt ins Emergenza-Weltfinale - wenn eine Band derart durchmarschiert wie die Rag Dolls, wird's für uns höchste Zeit, mal genauer hinzusehen. Denn wir sind sicher: Die drei jungen Herren aus der Schweiz werden den Rock 'n' Roll retten!
Der erste, ratlose Blick geht allerdings erst einmal auf die Landkarte. Zwar ist die Schweiz an sich ja nicht besonders groß, aber Olten, die Heimat der drei Jungrocker, muss man trotzdem gründlich suchen. Laut Wikipedia ist der Ort (Kanton Solothurn, 17 172 Einwohner, Postleitzahl 4600) weniger für Kultur- und Baudenkmäler, sondern vor allem für den längsten Straßenstrich der Schweiz bekannt. Irgendwie gehören Sex und Rock 'n'Roll eben doch immer zusammen. Als sich im November 2006 in der Schulmensa der Kantonsschule Olten die inzwischen selbsternannte „most female male band" zusammenfand, stand aber vermutlich eher der Gedanke Rock 'n' Roll im Vordergrund. Die Bandgründung vollzog sich nach bekannt pragmatischen Prinzipien: Elias von Arx spielt Gitarre, Samuel Hool Schlagzeug, und Läli Spring besitzt einen Bass und darf deswegen auch mitmachen. Ein paar Monate später folgt dann auch schon der erste Auftritt, und ein Demo mit dem bezeichnenden Titel Shit happens wird im heimischen Keller aufgenommen. Mit einem Durchschnittsalter von etwa 16 Jahren bewiesen die Rag Dolls schon in ihrer Anfangszeit, dass sie sowohl über außerordentliches Talent als auch über einen exquisiten Musikgeschmack verfügen: Rolling Stones und Krokus, Kooks und Jet - all das vereinen die drei zu einem elektrisierenden Mix, den man (im Gegensatz zu der nun folgenden Phrase) in dieser Form tatsächlich nicht oft hört. Mit viel Enthusiasmus und einem guten Schuss Selbstironie wurde 2008 dann gleich die erste EP Look like idiots, play like Gods eingezimmert - diesmal bereits nicht mehr im Keller, sondern professionell im Studio. Es folgten zahlreiche Konzerte in der Schweiz und die Teilnahme an mehreren Bandwettbewerben, bei denen die Band aus dem Stand jeweils locker in die Endrunde sprang und sogar zwei erste Plätze sichern konnte. Weitaus weniger gesichrt war dagegen der Platz am Schlagzeug, sodass die aktuelle CD You're allowed to love it, too nach zwei Besetzungswechseln letztes Jahr mit Simon Moll eingespielt wurde, der übrigens von allen drei Bandmitgliedern einmütig als Lieblingsbandmitglied des Trios bezeichnet wird. 2011 scheint nun das ganz große Jahr der inzwischen auch vollständig volljährigen Rag Dolls zu werden. Nach einem Durchmarsch aus der schweizer Emergenza-Vorrunde bis zum Bundesfinale in Berlin werden Elias, Läli und Simon im August beim Taubertalfestival beim Emergenza-Weltfinale antreten. Wir drücken die Daumen und sind sicher, dass der Weltherrschaft der drei Indie-Blues-Rocker aus der schweizer Provinz nun endgültig nichts mehr im Wege steht! Bettina Koch Mehr über die Rag Dolls findet ihr bei den Kollegen von Restorm:
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Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...