| LAXLieblinge: Max Headroom |
| Sunday, 22 July 2007 01:15 | |||
Rockige Jungspunds auf der Überholspur: Sie proben, sie rocken und sie haben sich selbst verdammt hohe Ziele gesteckt. LAXMag-Autorin Judith tut sich schwer, mit der rasanten Musik von Max Headroom Schritt zu halten.
Vielleicht denkt der eine oder andere bei dem Namen Max Headroom an die 80-er Cyberpunk-Science-Fiction-Fernsehserie über einen Journalisten, der gegen Ungerechtigkeit kämpft; oder an die Englische Version des Straßenschildes für "Maximale Durchfahrtshöhe". Doch wenn man an meiner Stelle ist, denkt man eher "maximaler Kopfraum?" Bitte was? Und da lag ich doch gar nicht so falsch! Denn den maximalen Freiraum im Kopf haben die Punkrocker von Max Headroom wirklich, wenn es um ihre Musik geht. Eine geballte Ladung Energie sind die Jungs von Max Headroom, mit einem frischen und eigenen Sound. Den produzieren Bolle (Gesang und Gitarre), Julian (Gitarre), Daniel (Bass) und Jan (Schlagzeug) selbst, und lassen sich dabei nicht auf einen gewöhnlichen Punkrock Klang reduzieren. Das starke Schlagzeugspiel unterstützt einen Dialog der Gitarren aus Rhythmus und eingängiger Melodie, während der Bass die Songs abrundet. Alle vier unterstützen den Leadsänger Bolle stimmlich, und heben sich damit von anderen Newcomer Punkbands ab. Max Headroom legen nicht nur Wert auf starke Instrumentalparts, sondern auch die gesanglichen Leistungen stehen im Vordergrund. Mit dieser musikalischen Philosophie haben die Jungs bereits acht Platten seit 2000 aufgenommen, zuletzt entstand in 2006 das neue Album Excess All Areas mit Unterstützung von She-Male Trouble-Gitarrist Volker Vorndamme. Die Punkrocker überzeugen auch auf der Bühne. Über 100 Konzerte haben die Jungs absolviert, von kleinen Kneipen bis zu Festivals mit 5.000 Zuschauern hat die Band alles schon gespielt. Unter anderem haben sie dabei für Dog Eat Dog, Kettcar, Art Brut, Fettes Brot, Die Happy, She-Male Trouble oder Tribute to Nothing die Menge angeheizt. Zwar haben Max Headroom noch kein Plattenlabel, aber auch Linkin Park mussten sich erst bei über dreißig Labels vorstellen bevor sie den Durchbruch schafften. So kann man sich bestimmt auch auf eine aufregende Zukunft dieser Band freuen. Judith Viviane Bruhn
|
Kommentare
Suche
Ähnliche Artikel
- Rezensionen
- Interviews
- Portraits













Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...