| LAXLieblinge: Ludwig van |
| Wednesday, 04 February 2009 17:59 | |||
Flensburg als neue Indie-Hochburg des Nordens? Zumindest mit Hilfe der Jungs von Ludwig van müsste dieses Vorhaben klappen: Jede Menge gewonnene Bandconteste und die Unterstützung des John Lennon-Förderprogramms für Nachwuchstalente sprechen für sich.
Gegründet 2005 als intereuropäisches Bandprojekt, setzt sich die Formation aus Sänger und Gitarrist Jesper Jacobsen, Hinnerk Brunk am Schlagzeug, Keyboarder Lennart Dose und Pascal Flor am Bass zusammen: Rock´n´Roll made in Germany by Germans and Danish performed in English. Einem breiteren Szenepublikum sind sie in den letzten Jahren bekannt geworden, als sie Konzerte mit One Fine Day, Jennifer Rostock oder den Trashmonkeys gespielt haben. Schon da haben die rockigen, treibenden Songs mit Ohrwurmcharakter von sich reden gemacht. Auf der Homepage präsentieren sich Ludwig van als vier Jungspunde mit verstrubbelten Haaren, die die Herzen der Indiemädchen schon allein rein optisch höher schlagen lassen. Vor einer bunten 70er-Jahre-Tapete lassen sie sich für das Bandfoto ablichten und reißen wild die Münder auf. Aber was schreien Ludwig van denn? "AIAIAIAIAIAI!" steht auf der MySpace-Seite. Das ist Spanisch und wird auch vom Bienenmann in den Simpsons gerne rezitiert. "AIAIAIAIAI! No me gusta!", "das gefällt mir nicht". Zur Musik von Ludwig van passt dieser Satz aber ganz gewiss nicht. Schliesslich hat die Band lange genug gereift: Die Bandgründung hat sich laut Hinnerk nach und nach vollzogen. Auf die gleiche Schule sind sie gegangen, was sie aber nicht automatisch zur Schülerband macht, sondern viel mehr in das klassische Schema junger, erfolgreicher Bands passt. Denn Ludwig van spielen in einer höheren Liga und das sehr erfolgreich. 2007 produziert die Band beispielsweise ohne fremde professionelle Unterstützung ihr erstes Album This is not Paul, welches über ihre Website bestellt werden kann. Musikalische Vergleiche lassen sich mit den englischen Kollegen der Kaiser Chiefs oder den amerikanischen The Strokes ziehen. Treibende Gitarren und rhythmisches Schlagzeug laden zum Tanzen und Auf-der-Stelle-hüpfen ein. Musik, die wach und glücklich macht. Ehrlicher Rock, der ohne Glamour und Elektro-Elemente auskommt, sondern allein durch Gesang und Gefühl überzeugt. Wie bei Carot Demo, einem klassischen Im-Ohr-Bleiber, oder Houston, einem jazzig verspielten Song. More Of Less kommt einem Zwiegespräch an ein begehrtes Mädchen gleich und der Frage, wie sie einen so verzaubern kann: "Tell me, how you activate me? Hey girl, do you really wanna go for this? Please give me more of less!" Die Zukunft der Newcomer-Band Ludwig van sieht viel versprechend aus. Wenn man ihren eigenen Aussagen Glauben schenkt verkaufen sie ihr Album bereits weltweit und werden im amerikanischen Online-Radio gespielt. Und wer weiß, vielleicht findet sich ja bald ein ordentliches Label, das sich diesen Schatz aus Deutschland nicht länger entgehen lässt. Christine Bulla
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Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...