München ist die südlichste Stadt Englands. Diesen Titel hat die bayerische Landeshauptstadt aber weder dem berühmten Föhnwetter noch den regionalen Spezialitäten und schon gar nicht dem Englischen Garten zu verdanken. Sondern einer jungen Band mit dem klangvollen Namen Pardon Ms. Arden.
Das von der englischen Presse bereits als "The most British of Bayrish bands" betitelte Trio bringt den Geist Großbritanniens aufs europäische Festland. Dabei haben Nick Arden (Gesang/Gitarre), Tom Arden (Bass) und Alex Arden (Schlagzeug) Songs im Gepäck, bei denen ihre Kollegen von der Insel nur noch blass vor Neid werden können. Eingängig und frech, retro und zeitgemäß zugleich. Einen Titel wie Carried Away hätten The Rifles sicher auch gern auf ihrem letzten Album gehabt!
Damit enden die Vergleiche aber auch schon wieder. Pardon Ms. Arden lassen sich in keine Schublade stecken. Natürlich haben die Jungs ihre Lieblingsbands und Vorbilder, doch diese Einflüsse werden ganz locker zu einem höchst eigenständigen tanzbaren, rockbaren Ergebnis verbunden. Munich meets Merseyside meets Malmö.
Man hört der Band deutlich an, dass sie mit ganzem Herzen bei der Sache ist. Das spiegelt sich auch in den Texten wider. Gesungen wird über große Gefühle und kleine Katastrophen - oder anders herum. Ein Schuss Ironie ist aber immer dabei, so zum Beispiel auch bei der am 29.5.09 erscheinenden neuen Single This ain't Indie ! (This is a revenge!).
So viel Authentizität wird zum Glück auch belohnt: Seit Gründung der Band 2006 ging es für Pardon Ms. Arden stetig und steil nach oben. Inzwischen können Nick, Tom und Alex nicht nur auf zwei Alben, sondern auch auf diverse Konzerte im Vorprogramm großer Namen wie Chikinki oder The Automatic zurückblicken. Nicht zu vergessen Festivalauftritte bei Prima leben und stereo und auf dem Frequency 2008, wo sich die Band beim Open Stage Contest durchsetzte und dafür sogar von der österreichischen Tagespresse hoch gelobt wurde.
Kein Wunder, denn Pardon Ms. Arden bieten ein Live-Erlebnis, wie es heutzutage selten geworden ist. Hier fließt noch echter Schweiß auf der Bühne. Während viele Musiker sich heute vor lauter Coolness kaum mehr von der Stelle bewegen, zeigen Pardon Ms. Arden, dass Musik vor allem eins soll: Spaß machen! Bettina Koch
Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...