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The Dead Weather: Horehound
Thursday, 09 July 2009 01:00

The Dead Weather in der Kritik: HorehoundSinnierend, polternd, psychodelisch: Jack White meldet sich mit dem Debütalbum seines aktuellen Band-Projekts The Dead Weather auf der musikalischen Spielwiese zurück. Wir wissen, was euch darauf erwartet.

 

Atmosphäre. Darum geht es Jack White immer, bei jedem seiner Band-Projekte und selbst in seinen cineastischen Versuchen. Ein Wort, das zur Schaffensstrategie geworden ist und Jarmusch, Scorsese, sowie diverse große Musiker zu Whites Verbündeten macht. So ist es also weder ein Wunder noch besonders überraschend, das dessen neuester Coup The Dead Weather wieder Gleichgesinnte ins Boot lockt und – Atmosphäre schafft.

 

Gemeinsam mit Alison Mosshart von The Kills, Queens Of The Stone Age-Zupfer Dean Fertita und Whites Raconteurs-Kollegen Jack Lawrence ergeben The Dead Weather ein Sammelsurium des Skurrilen, das schallend laut und mit kräftiger Energie und Entschlossenheit seine Kreise zieht. Das Schlagzeug stets im Mittelpunkt des Geschehens, ummalt von der androgynen, empfindsamen wenn auch nicht empfindlichen Stimme des White Stripes-Frontmanns und Mossharts Gesangstalent.

 

Und so wird Atmosphäre geschaffen. Eine Atmosphäre, die mal fordert, mal schmerzt, dann wieder lockert und einfach nur gefällt. Eine Atmosphäre, für die ein neues Bandprojekt von Nöten war, hätte weder sie noch die Musik selbst in ein anderes musikalisches Bandprofil Whites gepasst. So ist die Platte ein absoluter Hinhörer, wenngleich der experimetierfreudige Stil wie seine Elemente nichts Neues oder Unbekanntes ist. Aber Retro ist ja bekanntlich in. Nina-Carissima Schönrock

 

VÖ 10.07.09

 

 

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