| Reingehört: Athlete, Major Parkinson, Clara Luzia |
| Thursday, 22 October 2009 01:00 | |||
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Wer auf poppige Songs im Stil von Keane oder Snow Patrol steht, die schnell ins Ohr gehen und den kommenden trüben Herbst aufhellen, dem sei dieses Album empfohlen. Leider reicht dessen Halbwertszeit aber nicht an frühere Alben heran. Christine Bulla
Lederoutfits und wildes Make-Up bei Turbonegro, Oompa und Gasmasken bei Kaizers Orchestra - um bizarre Ideen scheinen norwegische Musiker nur selten verlegen zu sein. Major Parkinson allerdings setzen mit ihrem selbstbetitelten Debüt-Album neue Maßstäbe in Sachen Durchgeknalltheit. In ihrer Heimat wird die Band aus Bergen bereits als "aufregendste Band Norwegens" gehandelt. Major Parkinson klingt, als würde Serj Tankian mit einer Farbpistole über einen Rummelplatz laufen. Der Drehorgelspieler wird für ein, zwei Runden in die Geisterbahn geschubst, zwei Gitarristen fahren mit dem Zuckerwatteverkäufter Fünfer-Looping, und alle paar Sekunden gibt es einen lauten, bunten Knall, und nichts ist mehr, wie es eben noch war. Major Parkinson paaren Metalsounds mit Spieluhr-Melodien, hysterischen Gesang mit Zirkusklängen, Genie mit Wahnsinn. Am Ende stehen Songs mit vielversprechenden Titeln wie Death In The Candystore oder Meat Me In The Disco, die rasant, irre und verstörend sind - aber niemals langweilig. Bettina Koch
Aus Österreich kommt die 2008 mit dem Amadeus Award als bester "Alternativer Act" ausgezeichnete Band Clara Luzia um Singer-Songwriterin Clara Humpel. Nach ihrem Debut Railroad Tracks von 2006 ist dies ihre dritte Platte. The Ground Below bietet folkige Indie Popsongs für alle Lebenslagen: beschwingte, gemütliche Melodien, mal mehr oder weniger melancholisch. Mit These Lines findet sich sogar ein Walzer auf der Platte ein, wie sich das für eine Wienerin eben gehört. Begleitet von Posaune, Cello, elektrischen Gitarren, Akkordeon und einem treibenden Schlagzeugs singt Clara aus ihrem eigenen Erfahrungsschatz. Textlich handeln die Songs dabei von ihrem Gefühlsleben, von Veränderungen, dem Erwachsenwerden, Trennung, Verlust und verflossenen Liebhaberinnen. Im Selbstmitleid verliert sie sich dabei trotzdem zum Glück nie. Ein schönes, abwechslungsreiches Album, das einfach Spaß macht und die deutsch-österreichische Frendschaft sicher weiter verstärken wird. Christine Bulla
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Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...