| Lucky Fish: Away From The Cliffs |
| Friday, 18 December 2009 10:26 | |||
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Doch die Münchner klingen nicht nur wie ihre Vorbilder von der Insel und erfreuen mit optischer Britishness, es ist ihr Songwriting, das beweist, dass sie neben dem Stil auch die Substanz dieser Musik gefressen haben. Zlatko und seine Band wissen genau, wie die Komposition hinter dem Sound funktioniert, bewiesen zum Beispiel mit Inside Her Eyes: Einlullend-melancholisches The-Smiths-Moll in der Strophe, der Refrain im Libertines-Staccato, eine sanfte Beatles-Kadenz am Schluss. Dazu wandert eine melancholische Schönheit durch kalte, einsame Nächte, und nur im Refrain blitzt kurz die Liebe in den Augen der Unbekannten auf. Besser geht's nicht. Und weil die Musiker ihre Song-Grammatik geschnallt haben, stehen die Türen offen zu Eigenständigkeit und vielfältigen Exkursen wie den hauchdünnen Blues- und Jazzanklängen in Up In My Own Mind, die in satte 60s-Harmonien getauchte unerfüllte Liebe von There's No Point, klassischer 50s-Rock'n'Roll wie in Emily oder dem schwindelerregenden Roundabout, das als schunkelnder Kneipen-Folk beginnt und in einen aggressiven New-Wave-Groove mündet. Jeder der 14 Songs fügt sich über Albumlänge in einen schlüssigen dynamischen Spannungsbogen, unterstützt durch die Produktion von Hans Mielich, Patrick Maresch und Amadeus Böhm, die den scheppernden Charme von Empty Dishes durch einen ausgearbeiteten, dichteren Sound ersetzt haben. VÖ: 18.12.09 Away From The Cliffs erscheint auf Flowerstreet Records im Vertrieb von Alive.
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Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...