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Tuesday, 23 March 2010 10:54 |
Innerhalb jeder Musikrichtung gibt es Ausnahmetalente bei denen die Texte aussagekräftiger und intelligenter sind, die Melodien eingängiger, die Musik ausgeklügelter und die Stimmen um Klassen besser als beim Durchschnitt. Ein solcher Fall ist die britische Musikerin Laura Marling die nun mit ihrem zweiten Soloalbum I Speak Because I Can mit scharrenden Füßen am Start steht und das Rennen der folkigen Singer-und Songwriterinnen wohl um Längen gewinnen wird.
In der Londoner Folkszene ist Laura Marling längst fester Bestandteil, so startete sie als Mitglied bei Noah & the Whale, und ist auf deren Debütalbum zu hören, tourte mit Jamie T, Adam Green und vielen anderen. Doch schon zu ihrer Zeit als Bandmitglied hatte sie Ambitionen auch solo Musik zu machen und veröffentlichte vor zwei Jahren mit gerade mal 18 Jahren ihr hoch gelobtes Debütalbum Alas I Cannot Swim.
2008 erfolgte nach dem Zerbrechen ihrer Beziehung zum Noah and the Whale Frontmann ihr Ausstieg aus der Band, was zu deren Herzschmerzalbum The First Days of Spring führte. I Speak Because I Can ist sicherlich auch durch die Trennung geprägt, jedoch sind die Bezüge zu diesem Thema bei der Britin deutlich weniger stark. Selbstverständlich finden sich bei ihr auch eindeutiges und trauriges Liedgut wie etwa What He Writes in dem sie singt: We write / That's alright / I miss his smell. Als ein typisches Trennungsalbum kann man I Speak Because I Can aber nicht abtun, da sich die junge Musikerin facettenreich zeigt, nicht nur in Sachen musikalische Umsetzung und Instrumentierung, sondern auch thematisch.
Es mag komisch anmuten, aber man muss Laura Marling eine Virtuosität und Selbstverständlichkeit in Sachen zusprechen, die vielen Künstler auch nach Jahrzehnten nicht erreichen. Zur Besseren Umsetzung ihrer Ideen begnügt sie sich nicht mit ihren eigenen Möglichkeiten, sondern holt sich Verstärkung in Form der Mumford & Sons, mit denen sie schon seit Jahren musikalisch verbandelt ist, ins Boot. Dadurch erlaubt sie die Verknüpfung ihres eigenen, sehr spezifischen Klangs mit dem der britischen Herrenband, deren Einfluss man teilweise und sicherlich gewollt stark hört, so bei Eröffnungstrack Devil's Spoke.
Die knapp 40 Minuten CD-Dauer ist viel zu kurz, vergeht aber bei durchgängig so hochqualitativer, abwechslungsreicher und unvergleichbarer Musik mindestens doppelt so schnell. Die Raffinesse der Arrangements und Texte und die wohlige Stimme Marlings erwärmen müde Winterkörper sicherlich schneller als der Frühlingsanfang. Rebekka Schwarz
VÖ: 26.03.2010
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Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...