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Reingehört: Nachlader, Egotronic
Wednesday, 28 April 2010 13:39

Egotronic und Nachlader in der KritikZwei Mal Indietronic, zwei Mal Disco: Die neuen Alben von Nachlader und Egotronic dürfen nicht nur nicht auf dem Mischpult einer jeden guten Party fehlen, sondern sollten auch in den gut sortieren Plattenschrank gehören. Wer das nicht glaubt, sollte jetzt seine Tanzschuhe anziehen und gut aufpassen.













nachlader.jpgNachlader: Koma Baby lebt
VÖ 30.04.10

"Das Leben ist nicht immer Pommes und Disco", singt Nachlader auf seiner aktuellen Single. Mit seinem neuen Album liefert der Berliner eine Bestandsaufnahme der Hauptstadt 2010. Koma Baby lebt ist der Kater am Morgen nach der Dekadenz, ein musikalischer Spaziergang durch vom Partyvolk zugemüllte Straßen bei Sonnenaufgang.

Hinter Nachlader steht der Musiker Daniel Baumann, der das Album nicht nur selbst produziert, sondern gleich noch ein eigenes Label dafür gegründet hat. Seit seinem Debütalbum Bock auf Aphorismen hat er sich außerdem erfolgreich als Livemusiker in befreundeten Bands betätigt und Remixes für Bands wie Bloc Party und IAMX gemacht.

Auch bei Nachlader sind Gitarren und Elektro Gegensätze, die sich durchaus anziehen. Koma Baby lebt kombiniert Rock, Elektroclash und NDW, bedient sich bei Kraftwerk, Devo oder der Mediengruppe Telekommander. Heraus kommt eine tanzbare Mischung mit lakonischen Texten. Musik für die Großstadt 2010. Bettina Koch

Die Single Pommes und Disco gibt es hier zum kostenlosen Download.




Egotronic in der KritikEgotronic: Ausflug mit Freunden
VÖ 30.04.10

Was kann einem besseren passieren, als alle Bands der Stunde zur Zusammenarbeit zu bewegen. Jüngst geschehen bei Egotronic, deren neue Platte Ausflug mit Freunden genau das aussagt, was sie ist: Eine audiolith´sche Megaparty mit prominenten Gästen und einer Menge Remmidemmi. Das musikalische Spektrum reicht dabei von rasenden Rave-Beats bis hin zu unerwarteten Post-Hardcore-Sounds, stets versehen mit einem ungebremst atemberaubenden Potential zur Weltherrschaft. Lyrische Schelte gegen das System natürlich inbegriffen.

Hilfe gibt es dabei von keinen Geringeren als Saalschutz, Plemo und der gesamten Crew der Frittenbude, die zusammen mit einer Menge anderer Gastmusiker dafür sorgt, dass Fans von Bratze und Co. wieder was haben, das sie sich ins Plattenregal stellen können. Prädikat: Sehr gut. Nina-Carissima Schönrock




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