| White Lies: Ritual |
| Sunday, 30 January 2011 20:43 | |||
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Schon beim ersten Song, Is Love, können wir sicher sein: Ja, das ist die White Lies Platte. Aber ist es wirklich Track 1 von Ritual oder nicht doch ein Hidden Track von To Lose My Life? Die Unterschiede sind marginal. Aber wollen wir mal keine voreiligen Schlüsse ziehen. Zehn Songs liegen vor uns ... Und dann singen wir voller Inbrunst mit: Can anybody hear me? / Is anybody out there? / Not a soul in a streetlight / this might be love (Streetlights) Also weiter im Text. Wir haben den nächsten Refrain schon nach der ersten Zeile verinnerlicht: Maybe someday I could move like you / But I'm not looking for a holy ghost (Holy Ghost) Was das heißen soll? Keine Ahnung. Es klingt aber sehr weise und wichtig. Und es lässt sich gut mitsingen. Ein bisschen pathetisch darf man doch sein, bitteschön. Wir sind schließlich nicht zum Spaß hier. Aber mal abgesehen von den mehr oder weniger philosophischen Texten: Die Stücke auf Ritual sind opulent arrangiert, lassen aber genug Platz für McVeighs beeindruckende Wahnsinnsstimme. Gut, das funktionierte beim Debüt-Kracher auch schon wunderbar. Auf Ritual wird das Ganze noch etwas üppiger mit allem Elektronischen unterlegt, was der Synthesizer hergibt - wie es der gute Indie-Ton momentan verlangt. Die Single Bigger Than Us steht dafür beispielhaft. Dennoch: Bis hierhin nicht viel Neues zu hören. Da haben wir mehr erwartet. Huch, was sind denn das für Beats? Wir sind gerade über Track 8, The Power & The Glory, gestolpert. Interessant. I like. Alle blauen Daumen hoch. Das ist doch mal ein guter Ansatz, mal was Neues, mal nicht To Lose My Life. Auch Turn The Bells geht in eine Richtung, von der wir uns mehr wünschen. Doch da kommt nicht mehr davon. In Bad Love wird noch ein großes Themen des Lebens durchdiskutiert: Glaube, ja oder nein? Ok, nun ist es offiziell: Wir machen auch nichts anderes als 2009: Wir hören bisschen düstere Musik und suhlen uns in der Erkenntnis über die Schlechtigkeit der Welt. Drum ist das Titelbild von Ritual auch ein schönes Symbol für die ganze Platte: Im Grunde ist sie nur der zweitgeborene Zwilling, der sich zwar hier und da als Jüngerer herausnimmt, ein paar übermütige Schnitzer und tollkühne Schlagfertigkeiten zu zeigen, aber sich dann doch wieder an der Schwester orientiert, sich das gleiche Kleidchen anzieht und sich nicht abheben möchte. Eva Deinert VÖ: 28.01.2011 Hier geht's zum Albumplayer von White Lies "Ritual"!
WHITE LIES Tourdaten:
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Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...