| Death Cab For Cutie: Codes and Keys |
| Saturday, 04 June 2011 05:16 | |||
|
Der siebte Langspieler von Death Cab For Cutie entstand anders als die Bisherigen. Chris Walla eignete sich im Vorfeld Fähigkeiten an elektronischen Instrumenten an und ergänzte Ben Gibbards bittersüße Balladen und Midtempo-Lieder nun um Sequenzer und Synthesizer. Das Ergebnis namens Codes and Keys ist unspektakulär gut geworden. Eine der früheren Death Cab For Cutie-Platten entsteht: Ben Gibbard findet zwischen seinen vielen Projekten (The Postal Service, All Time Quarterback oder schauspielerischen Ambitionen wie in Brief Interviews with Hideous Men) Zeit, auf seiner akustischen Gitarre und dem Klavier zu klimpern. Die aufgenommenen Demos versendet er an seine Bandkameraden Chris Walla (Gitarre, Orgel, Arrangement), Nick Harmer (Bass) und Jason McGerr (Schlagzeug). Diese ergänzen die rohen Melodien - ein klassischer Bandprozess. Diesmal lief das anders, dennoch ist der bekannte Death Cab-Sound nach wie vor da. Lieder wie Codes And Keys oder You Are A Tourist hätten ebenso von ihrem Grammy-nominierten letzten Platte Narrow Stairs stammen können. Vielmehr entwickelt sich die Band weiter. Vom Mädchen-betörenden Indiesound zu einem erwachsenerem Klang. Doors Unlocked And Open ist einer der Schlüsselsongs - zu einem vorantreibender Beat gesellt sich langsam das Gitarrenpicking, bis der Bass einsetzt und Gibbard von Isolation und ständiger Bewegung singt. Im Chorus hört man leise Synthesizer und gegen Ende hin technische Klangspielereien. Death Cab sind etwas psychedelischer geworden, etwas mutiger im Experimentieren. Monday Morning klingt nach Broken Bells, Unobstructed Views durch sein Klavier/Synthesizer-Intro und Delayeffekten ansatzweise wie Nine Inch Nails' Ghosts. Mitschuld trägt sicherlich der Produzent Alan Moulder (The Cure, U2, Nine Inch Nails, Smashing Pumpkins), dem die Band den gesamten Mix überlassen hat. Er schafft es, Death Cab elektronischer zu machen, ohne dass der neue Klang im Vordergrund steht. Beinahe orchestrale wirkt das leise Fiepen und Pochen inmitten der Lieder und entzückt den Zuhörer. VÖ: 27.05.2011
|













Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...