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The Fast Forwards: Lost In The Light
Monday, 28 November 2011 20:20

lostinthelight.jpgAusverkaufte Clubs noch vor dem ersten Album haben zwar spätestens seit den Arctic Monkeys keinen Sensationswert mehr, dennoch haben The Fast Forwards in diesem Jahr einen beachtlichen Senkrechtstart hingelegt. Nach einem selbstbetitelten Mini-Album 2010 und einer erfolgreichen Deutschland-Tour im Frühjahr legen die Schweden mit Lost In The Light jetzt endlich ihren ersten vollständigen Longplayer vor.

Zwei schwedische Brüder, die zusammen eine Band gründen - irgendwo hat man die Geschichte doch schon mal gehört. Tatsächlich verbindet The Fast Forwards und die Norén-Brüder nicht nur die geschwisterliche Bandgeschichte, sondern inzwischen auch eine musikalische Freundschaft. So spielte Carl Norén bereits im Vorprogramm (!) von The Fast Forwards, und einige Songs der Band wurden im Studio von Mandio Diao aufgenommen.

Mit Lost In The Light emanzipieren sich The Fast Forwards jetzt aber vom klassichen Knäckepop. Neben rifflastigen, tanzbaren Indiesongs wie der aktuellen Single All My Life oder Felicia räumen The Fast Forwards auch ihrer dunkleren Seite etwas mehr Platz ein und bewegen sich über weiter Strecken im Midtempo-Bereich. Die von der Plattenfirma angeführten Verlgeiche mit Interpol scheinen dann aber doch ein bisschen arg hoch gegriffen.

Ihr sicheres Händchenfür erstklassige Melodien beweisen The Fast Forwards auch auf Lost In The Light wieder, jedoch sinkt die Platte im Mittelteil leider zwischenzeitlich kurz in die Belanglosigkeit ab, da einige Nummern zu austauschbar klingen und den Wiedererkennungswert vermissen lassen. Schade, denn mit einigen bisher nur digital veröffentlichten Songs hätten The Fast Forwards eigentlich genug Material in der Hinterhand gehabt, um auf Filler verzichten zu können. Bettina Koch

VÖ: 02.12.2011

 

Reinhören: The Fast Forwards - Felicia

 

 

Von den absolut sehenswerten Live-Qualitäten der vier Schweden könnt ihr euch im Dezember überzeugen. Natürlich präsentiert vom LAXMag!


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