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Eight Legs: Searching for the Simple Life
Saturday, 26 January 2008 20:45

Eight Legs: Searching for the Simple Life Die neue heiße Scheiße aus England heißt Eight Legs, ihr Debut-Album Searching for the Simple Life. Eins vorweg: Den Britpop haben sie nicht neu erfunden, dafür aber einen soliden Erstling abgeliefert, dessen Songs die Tanzflächen füllen wird. Unser Redakteur Dominik hat für Euch schon mal reingehört.

 

Mit einem donnernden Applaus beginnt das Debutalbum der Eight Legs. Die Band kommt aus England und genauso klingen sie auch. Bei kaum einer anderen Combo fordert der Sound so sehr ein The im Namen wie hier. Aber wie läuft die Namensfindung bei den Eight Legs ab? Sie zählen ihre Gliedmaße zusammen und kommen auf insgesamt acht Beine. Ein einfallsreicher Name, auch wenn man dabei vielleicht an eine Spinne denken könnte. Denn das Netz, dass die Band spannt ist engmaschig, viele bekannte Größen und Vorbilder findet man darin wieder: Art Brut, Fratellis, The Cribs oder The Kooks.

Was machen die Eight Legs mit Ihrem Fang? Was eine Spinne eben tut: Einwickeln, Aussaugen und irgendwas neues draus. Im Fall der Platte mit Titel Searching For the Simple Life ein Potpourri aus der Creme de la Creme des Britpops auf hohem Niveau, durchgehend angenehm und tanzbar aber erstaunlich Hit-frei. Oder voller Hits - wie man es nimmt, darüber lässt sich streiten. und über Musik streitet man sich gerne, nur eines ist klar: Auf der Platte gibt es keine Aussetzer. Die meisten sind in Punkrock-Manier innerhalb zweieinhalb Minuten durchgekaut, getragen von treibenden Melodien und dem näselndem Gesang mit Cockney-Akzent von Sänger Sam Jolly.


Werden die Eight Legs mal etwas ruhiger wie bei Spilt Milk klingen sie verdächtig nach den Kooks, schnelle Stücke nach Art Brut - kein Wunder, beide Bands teilen sich den Produzenten John Fortis. Mit Stücken wie Eight Legs, Blood. Sweat. Tears. oder Tell me whats went wrong werden sie sich eines Tages selbst in einem Netz wieder finden, um von einer Nachwuchsband ausgesaugt zu werden.(Dominik Hoferer)


VÖ 01.02.08




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