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The Kooks: Konk
Thursday, 10 April 2008 19:02

Die Kooks sind wieder zurückDie Kooks sind eine Art Boyband für die Indie-Generation. Sie sind modisch gekleidet, verfügen über eingängige Songs und haben keinerlei Scheu vor dem Mainstream. Mit engen Jeans, zerzausten Frisuren und ihrem Hitbeladenen ersten Album Inside In/Inside Out setzten sie sich 2007 zumindest in Großbritannien ganz weit oben in den Charts fest. Dort wollen sie offensichtlich auch mit ihrem neuen Album Konk hin, denn geändert hat sich so gut wie nichts, weiß Alex vom LAXMag.


Es ist ein Album wie eine Backmischung – wo Kooks drauf steht ist auch Kooks drin.

Auch auf dem nach ihrem Aufnahmestudio benannten neuen Album „Konk“ gibt es wieder sonnigen Pop im Stil der 60ties und jede Menge süße Melodien. Die Hitquote des Vorgängers-Albums, das mit Songs wie Naive, Ooh La und She moves in her own way einige höchst radiotaugliche Mitsing-Nummern zu bieten hatte, erreicht Konk jedoch nicht.

Die neue Single Always where I need to be weiß durch Luke Pritchards charakteristischen Gesang und einen eingängigen Refrain zu gefallen, insgesamt ist das Stück jedoch ein wenig zu einfach gestrickt um sich beim Hörer wirklich festzusetzen. Da nutzen auch die „DuDuDuDuDüpDüpDuDu“-Chöre im Mittelteil nichts.

Auch der Rest des Albums ist eher gefällig als auffällig. Der Opener See the sun ragt heraus und bietet sich ebenso wie das hübsche Love it all als nächste Single an. Ansonsten jedoch klingt alles, als hätte man es schon mal so oder so ähnlich gehört. Das Tempo variiert selten, die Dynamik und der Songaufbau gleichen sich allzu oft. Fast scheint es, als hätten die Kooks ihr Lieblingsrezept für den perfekten Popsong gefunden, und hätten nun Hemmungen mit den Zutaten oder den Mischverhältnissen experimentieren.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Konk ist ein gutes Album und Songs wie die Midtemponummer Gap oder Down to the Market mit seinem netten Gitarrenhook eignen sich bestens, um bei offenem Autofenster die Fahrt an den Baggersee zu genießen. Good vibrations überall – aber wirklich aufregend oder gar neu ist es definitiv nicht. Das kann man so lassen, oder sich wie der englische „Guardian“ fragen: „Warum probieren sie nicht mal etwas waghalsigeres. Sie sehen zu jung aus, um so alt zu klingen“. (Alexander Neumann)


VÖ 11.04.2008




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