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Mia*Splinter: Unsteady
Saturday, 21 July 2007 23:12

Mia*Splinter in der Kritik
Weiter und immer weiter, und irgendwann haben sie sich dann getroffen. Die Gitarre, das Mädchen, die Gefühle, ... und die Poesie. Mia*Splinter hat endlich eine Platte, LAXMag-Redakteurin Mirjam hat sie sich angehört.

 

„Do you feel unsteady?!” Es gibt diese Stimmung, in der man nicht so recht weiß, wohin es gehen wird, was überhaupt von Dauer ist und was vielleicht morgen sein wird. Das Leben als ständiger Prozess der Veränderung und der Umstellung. Den passenden Soundtrack zu diesem Lebensgefühl bietet die Hamburgerin Mia*Splinter mit ihrem Debut-Album Unsteady.

Ihre Songs, begleitet durch Gitarre und Band, changieren zwischen langsam und wild, zögernd und laut. Das eigensinnige Ansetzen eines Tons, von rau bis zerbrechlich, ist oft genug ungewohnt eindringlich. Was gerade Lieder wie Vampyre zu echten Achterbahnfahrten werden lässt. Daneben stehen dann die eingängigeren Schmuselieder wie She oder auch Songbird.

Mias Texte jedoch sind so unbeständig wie ihr Stil – versprechen sie im ersten Moment eine persönliche Offenbarung, entziehen sie sich doch schnell der platten Nabelschau. Weder zu schwere Klischees noch zu abstoßend offenherzige Einsichten gewährt uns diese Stimmgewaltige Frau. Trotz ihrer Bewegtheit und dem jugendlichen Elan, zieht sich doch eine gewisse zeitlose (Lebens-)Weisheit durch dieses Album. Sicher passen die Lieder von Mia*Splinter nicht immer, aber oft genug, um nicht so schnell aus der Musiksammlung zu verschwinden. (Mirjam Miethe)

 

VÖ 10.11.06




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