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Mit ihrem aktuellen Album bringt Emiliana Torrini ihre ZuhörerInnen erneut zum Träumen: In Me And Armini verbindet die Isländerin ihre sanfte Stimme mit den Möglichkeiten akustischer Klangkunst und führt sie zu einem runden Ganzen zusammen, das zu einer Reise in ferne Welten einlädt.
Die Klangfarbe und der Akzent ihrer Stimme erinnern dabei immer ein wenig an die isländische Gesangskollegin Björk, deren Vergleich Torrini aber seit je her scheut. Französische, nord- und südamerikanische Folkloreelemente statt neurotischer Pop. Produziert wurde das Album erneut von Dan Carey (Hot Chip, Franz Ferdinand) und dass diese Zusammenarbeit fruchtbar ist, haben die beiden schon des öfteren bewiesen, zum Beispiel beim Songwriting für Kylie Minogue. Für Emiliana Torrini selbst ist ihnen diesmal gemeinsam ein Pop-orientiertes abwechslungsreiches Album gelungen, das mit seinen zwölf Stücken den Spagat zwischen sommerlichen Reggae-Klängen, melancholischen Träumereien und elektronischen Spielereien mit Leichtigkeit meistert.
Das Lied Me And Armini ist ein poppiges Stück mit Synthie-Elementen im jamaikanischen Rhythmus, das zum Mitwippen anregt. Ein Zwiegespräch an den Geliebten, auf den zu warten es sich allem zu Trotze lohnt. Ganz anders das ruhige Birds: "Let´s stay awake and listen to the dark, before the birds, before they all wake up", singt Torrini, begleitet von sanften Gitarrenmelodien. Ein ruhiger Beginn zum Dahinschwelgen, doch dann breitet sich das Stück wellenartig aus, geht über in Mark und Bein und will einen nicht mehr loslassen. Vögel beginnen zu zwitschern, das Schlagzeug setzt langsam ein, der Gitarrensound verwebt sich in psychodelische Sphären und eine Art Schwebezustand setzt ein. Leider nimmt diese Gedankenreise Torrinis schon nach sechs Minuten ein Ende.
Im Rock´n´Roll-lastigen Jungle Drum gibt sich die Isländerin dann verliebt: "Man you got me burning, read my lips cause all they say is kiss kiss kiss kiss. My heart ist beating like a jungle drum." Westernhaft kommt das Lied mit schneller Akustik-Gitarre daher und Torrini schiebt zur Untermalung der offensiven Aussage eine Beatbox-Einlage nach, wird zur eigenen human-jungle-drum. Gun hingegen baut eine düstere reduzierte Akustikkulisse auf, in der Torrinis Stimme von Hall verzogen und eine Gitarre gezupft wird. Man hört sie seufzen, Finger werden geschnipst, ab und an bricht das Schlagzeug aus.
Doch Madame kann auch anders: Dead Duck beginnt sehr elektronisch mit gesampleten Gitarrensounds, bis Basscomputer und Schlagzeug einsetzen. Wie einen Kinderreim rezitiert Torrini immer wieder die gleichen Worte: "Brick Bruck Tick Tack stole the dead Duck". Den Ausklang findet das Album mit Bleeder als melancholischem, mit Streichern durchzogenem Abschlusssong, der an die folkige Vergangenheit der Singer/Songwriterin erinnert.
Abschliessend lässt sich sagen, dass Torrini mit ihrem elfenhaften Gesang auch diesem Album auf´s Neue einen gewissen Zauber mit gibt. Christine Bulla
(VÖ 05.09.08)
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Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...