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Mando Diao melden sich mit ihrem neuen Album zurück: Mit Give Me Fire heizen die Schweden ordentlich ein und beweisen, dass sie in Musikgeschichte gut aufgepasst haben!
Auf ihrer neuen Platte katapultieren die Jungs aus Borlänge ihre Zuhörer zurück in der Zeit. Da werden die Swinging Sixties wachgerüttelt, zirpende Geigen der 70er Jahre angestimmt und der Motown-Sound der 80er aus dem Keller geholt. Ein Album, das zum Mittanzen und Mitgröhlen anregt. Meisterregisseur Quentin Tarantino, bekannt für seine zeitgeschichtlichen Zitate, findet hier sicher den einen oder anderen Song für einen neuen Film. So put on your dancing shoes!
Los geht’s mit dem schnellen Song Blue Lining White Trenchcoat und seinen rockigen Gitarren, winselndem Gesang und einem treibendem Schlagzeug. Ein Platten-Einstieg, wie er mitreißender nicht sein könnte. Die Uptempo-Nummer Mean Street belebt auf altbekannte Mando Diao-Weise den Rock’n Roll der 60er, ebenso wie das Anti-Liebes-Lied Go Out Tonight.
Die erste Single Auskopplung Dance With Somebody bringt in bester Seventies-Manier die Gemüter zum grooven: "I'm falling in love with your favorite song, I'm gonna sing it all night long, I'm gonna dance with somebody". Das Gefühl eines Live-Konzerts kommt auf, denn am Ende klatschen und jubeln Menschen und man hört den Sänger Björn Dixgård rufen: "Are you ready to meet Gloria?" Das Publikum schreit exzessiv, also geht die Zeitreise weiter zu Gloria, die in ihrem Kostüm aus Retro-Pop ebenso gut vom "Tiger" Tom Jones hätte besungen werden können.
Give Me Fire rockt sofort los, angetrieben vom Schlagzeug und dem fordernden Text: "So give me, Give me fire, it doesn't always have to end". Zu Ende ist das Album allerdings noch lange nicht, denn auch die vergleichsweise ruhige Ballade Crystal findet ihren Weg auf die Platte. Eine kurze ruhige, sogar traurige Verschnaufpause, die Zeit zum Nachdenken bietet. Zu Come On Come On könnten Mädchen wie in From Dusk Till Dawn oder Death Proof selbstbewusst und lässig mit einer Flasche Desperados durch die heruntergekommene Bar tanzen.
Auch beim letzten Song The Shining würden sie noch nicht stillstehen. Und auch noch nicht ausschalten, denn das Album hält noch einen hidden Track bereit: "Leave my fire alone" fordern Mando Diao diesmal und sprechen plötzlich sogar spanisch. Na wenn das mal kein runder Ausklang für ein heisses Album ist!
Mit dieser Platte werden Mando Diao jetzt wohl leider endgültig die Indie-Schienen verlassen und die Chancen stehen sehr gut, dass auch kommende Single-Auskopplungen in schneller Rotation auf den großen Radiostationen dieser Welt gespielt werden. Christine Bulla
VÖ 13.02.09
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Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...