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Reingehört: BirdPen, Miss Kittin
Monday, 23 March 2009 01:00

BirdPen und Miss Kittin in der KritikTaschengeld zusammenkratzen und ab damit zum nächsten Plattendealer, denn jetzt gibt´s was auf die Ohren: Die Archive-Freunde BirdPen präsentieren ihr lang erwartetes Debütalbum und Electro-Althäsin Miss Kittin will mit The Hacker die Tanzflächen erobern.

 

 

 

 

 

 

 

 

BirdPen in der KritikBirdPen: On/Off/Safety/Danger
Welch bittersüßer Schmerz
VÖ 27.03.09

Ihre Titel sprechen für sich: Airspace und The Ghost Bird versinnbildlichen bereits die sphärischen Melodien der Briten, die zwischen pulsierenden Rhythmen und elektronischen Ergüssen neue Welten zu erschaffen scheinen. Welten zwischen Verzweiflung und Unsicherheit, Einsamkeit und Selbstzufriedenheit, zwischen On und Off, Safety und Danger. Songs wie Machines Live Like Ordinary People rechtfertigen BirdPen mit ihrem Debüt schon jetzt einen vorderen Platz unter den besten Alben des Jahres 2009.  

Kein Wunder, denn BirdPen erzeugen Klangkonstrukte, die die Sinne berauschen und Nackenhärchen stellen, einmalig erscheinen und zugleich doch an eine andere große Band selben Prinzips erinnern: Archive. Aus der vermeintlichen Ähnlichkeit wird schnell eine Tatsache, denn BirdPen waren nicht minder am Archive-Album Lights beteiligt und haben die Kollegen auch bei ihrem kommenden Album wieder tatkräftig unterstützt. Welche Wünsche sollen da noch offen bleiben? Nina-Carissima Schönrock

 

 

 

 

Miss Kittin in der KritikMiss Kittin & The Hacker: Two

Für lange Nächte

VÖ 27.03.09

Es hat lange gedauert, bis Miss Kittin & The Hacker erneut gemeinsam eine Platte aufgenommen haben. Doch jetzt ist es endlich wieder soweit und in gewohnter Manier bietet Two eine Reise durch die Genre-Landschaft der elektronischen Musik. Ausgewogen treibender Clubsound auf elf Tracks, dabei stets begleitet von Miss Kittins ihr typischen Gesangspassagen.

War das letzte Album von Caroline Hervé alias Miss Kittin doch sehr ruhig und eher düster, klingt Two doch deutlich lebensfroher - zumindest in der ersten Hälfte. Es scheint als hätten die beiden Musiker einen Soundtrack für lange Abende geschmiedet, denn wo anfänglich noch impulsiv geladene Beats und Bässe durch hochkreischende Synthesizer brechen, finden sich am Ende der Platte eher melanchonische Klänge wieder, wie am Ende einer durchzechten Nacht. Immer nur aufdrehen ist eben nicht alles und offenbar wurde das auch auf der neuen Platte berücksichtigt. Bruno Cabrini




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