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Gute Erziehung ist alles, wenn sie sich auch auf unterschiedlichem Wege zeigt. Während Variety Lab mit ihrem neuen Album ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen, erinnern The Broken Family Band daran, dass "bitte" und "danke" zum guten Ton (!) gehören. Und um zu beweisen, dass auch wir gute Manieren haben, sagen wir an dieser Stelle DANKE für zwei neue fantastische Alben, die in wirklich jeden Plattenschrank gehören.
Variety Lab: Team Up! Vorzeige-Musik VÖ 24.04.09
Beck lädt Fat Boy Slim zum Videodreh einer Braune-Brause-Werbung ein, zu der die Kollegen der Flames wieder einmal den Soundtrack liefern. Gedanken wie diese begleiten die ersten Klänge des neuen Variety Lab-Albums - genauer gesagt die ersten dreieinhalb Minuten lang, denn schnell wird klar: Kein Titel ist hier auch nur annähernd wie der andere. Sieben Gastmusiker, darunter Donovan, David Bartholomé und Yael Naim, verhelfen der Scheibe zu einmaligen und treibenden Songs, durch deren Vielfalt dem Album die Form einer Compilation anhaftet.
Ob technoide Elektro-Sounds wie in Money (that´s what I want), Mireia´schen Surfer-Pop, 50er-Jahre-Lounge-Orchester im Background oder Power-Comic-Rock, der die Tanzbeine in die Knie zwingt: Variety Lab haben in drei Jahren Produktionszeit (der genaue Zeitraum ist sogar im Booklet vermerkt) ein kleines Meisterwerk geschaffen, wie man es selten in den Händen hält. Ein absolutes Muss für Partywütige, Plattensammler und alle, die bei ihren Freunden mit einer echten Indie-Perle angeben wollen. Grandiose Anspieltipps: Which way to go und Not enough. Nina-Carissima Schönrock
The Broken Family Band: Please And Thank You Vorzeige-Manieren VÖ 24.04.09
The Broken Family Band sind laut Homepage "Four men playing music in a group". Aus Cambridge und London kommen sie zusammen, da wird einem die Höflichkeit ja schon mit der Muttermilch eingeflößt. Nett zu den Mitmenschen sein, ist deshalb das Motto ihres neuen und siebten Studioalbums Please and Thank You. Eigentlich eine beachtliche Leistung bedenkt man, dass alle Bandmitglieder neben der Musik noch Vollzeitjobs nachgehen.
Dass sie nach wie vor weniger nach Brit-Pop klingen, und etwas mehr nach Country Rock, ist in ihren Augen kein Paradoxon. Sie mögen eben diese Art der Musik. Trotzdem haben sie auf ihrem neuen Album den Südstaatenflair abgespeckt und verzichten auf Banjos und sonstigen Dixie-Schnickschnack. Statt dessen klingen Akustikgitarren, Schlagzeug und Bass besser als je zuvor. Wir sagen Danke für ein Album, welches sich zur Aufgaben gemacht hat, die Welt vielleicht ein wenig besser zu machen. Unbedingt anhören: Mimi. Christine Bulla
Sophia: There Are No Goodbyes Vorzeige-Melancholiker VÖ 24.04.09
Diesmal ist der berufsmäßige Melancholiker Robin Proper-Sheppard noch ein bisschen niedergeschlagener als sonst. Im regulär fünften Sophia-Album There Are No Goodbyes haben sich Verzweiflung, Schwermut und morbide Liebesbekundungen (I just wanna die without you) wieder zu dramatischer Pop-Lyrik verknotet. Ausbrüche aus dieser mit Streichern orchestrierten Verzweiflung bleiben die Ausnahme.
Wer von Proper-Sheppard eine Stimme erwartet, die jeden Gesangswettbewerb gewinnen könnte, ist bei Sophia sicherlich falsch. Wer aber einem Mann und seiner Gitarre beim traurigem Schwelgen zuhören möchte, tut hier den richtigen Griff. Florian Zick
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Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...