| Leo Can Dive: Leo Can Dive |
| Friday, 17 August 2007 19:03 | |||
„Wie heißt die Band? Die sind gut!", war die einstimmige Reaktion der Kooks-Konzertbesucher Anfang Juni in Leipzig auf die unangekündigte und überraschend sensationelle Vorband. Recht sollten sie behalten, denn Leo Can Dive haben jetzt ihr Debütalbum.
Neben den Kooks haben Leo Can Dive auch Madsen, Phillip Boa & The Voodoo Club und Louis XIV supported. Seitdem geht es stetig steil bergauf mit den vier Jungs aus dem Ruhrgebiet. Denn das Potential der Band, dass die Konzertbesucher in Leipzig bereits erahnten, haben die Festivalbooker ohne Zweifel direkt erkannt. Daher gab es seit Juni kaum ein Line-up, das ohne die Newcomer auskam. Und dass die attraktiven jungen Herren mit ihren Songs die Massen rocken können, beweisen sie nun auf ihrem Debütalbum:
You're Stereo oder No happy End sind Rocknummern, die der pogenden Gemeinde alles abverlangen. Trotz des melancholisch-pessimistischen Titels No happy End setzt dieser Song Endorphine frei! Roh, befreiend - ich will schreien und mich anschließend besser fühlen.
Die erste Single Amazing hat eine sanfte Melodie gebettet auf ordentlichen Gitarrensound und besticht durch die einfühlsame Stimme des Sängers Matthias. Der kann aber auch anders, wie er in You're Stereo oder Bored - übrigens ein Song, der vielen aus dem Herzen spricht - beweist.
Ein Stück, dass schon auf dem Kooks-Konzert, sich in die Ohren brannte ist Emo Girl - zum ersten wegen der netten Widmung, zum zweiten weil es wohl eine ganze (neue) Generation von nachkommenden Konzertgängerinnen anspricht und zum dritten, weil es ein straightes, unverfälschtes und direktes Rockstück ist: You living it just the other way and that's all okay. Genau. Dankeschön.
Ich kann mich gar nicht entscheiden, welcher der zehn Songs mein Favorit ist. Hear me calling mit Akustikgitarre oder Just A State of Mind oder Gatecrasher? Gerade in den Refrains legen die Jungs musikalisch richtig los und werden dabei von Sänger Matthias grandios unterstützt. Manchmal klingen Leo Can Dive nach den Foo Fighters, aber sie sind definitiv keine Kopie, sondern haben ihren eigenen, erfrischenden, ehrlichen Indierock-Klang.
Wer in das Album reingehört hat, wird den Namen der Band so schnell nicht mehr vergessen. Daumen hoch für eine talentierte deutsche Band, die entgegen dem aktuellen Trend auf englische Texte und ehrlichen Indie-Rock ohne Schnörkel setzt und damit völlig richtig liegt. (Eva Deinert)
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Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...