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Spezial: Von Hipstern und Nerds, Vögeln und Ankern
Monday, 01 August 2011 11:33

nerdbirds1.jpgGenauso, wie Emo noch vor sieben Jahren eine Art Jugendbewegung war, die sich schnell in eine Modeerscheinung umgewandelt hat, polarisiert momentan das „Hipstertum“ die Gesellschaft. Hipster zu sein ist ein wenig wie der Fight Club – die erste Regel ist, dass man nicht darüber spricht. Die zweite Regel besagt, so außergewöhnlich zu leben, wie nur möglich. Bands zu hören, wie sie kein anderer gut findet, Kleidung von Labels zu tragen, die so originell sind, dass sie dem Mainstream lange verborgen bleiben.

Doch natürlich gehen Markenzeichen dieser Lebenseinstellung nicht ganz unbemerkt durch. Riesige Nerdbrillen und Schnurrbärte eroberten bald auch die Kleiderschränke Normalsterblicher. Ein Spezialist für die Ausstattung dieser ist der Onlineshop Nerdbirds (http://nerdbirds.de/). Wir haben ihn getestet.


Hurra, hurra, die Post ist da!


Wenn man sich nicht gerade für ein besonders beliebtes Schmuckstück aus dem zahlreichen Sortiment von Nerdbirds entscheidet – es umfasst Ketten, Ringe, Armbänder, Brillen, Ringe, Shirts, Pins und Taschen -, das gerade ausverkauft ist (aufgrund eines Artikels in einer Modezeitschrift), dann landet die Ware sehr schnell im heimischen Briefkasten. Die Präsentation der Bestellung verzückt sofort.

Nerdbirds

Auf pinkem Papier darf man sich sein Shirt willkommen heißen, Schmuck kommt in einer liebevoll verpackten Box daher. Bei dem T-Shirt habe ich mich für das „I Heart Moustache“ entschieden, das in M geliefert wird. Leider habe ich entweder zu viele Cookies gegessen und bin so von einer S auf eine M gerutscht, oder M fällt wirklich klein aus. Den Effekt mit den „big shirts“ erhält man also nur, wenn man als S-Träger ein L bestellt. Dennoch: Das Shirt passt trotz diesem Missverständnis wie angegossen, kann zwar nicht als Kleid getragen werden, sieht aber dennoch gut aus. Der Print ist nicht so gestochen scharf wie etwa bei den Modellen von Urban Outfitters, der „used look“ kommt aber eh viel besser. Und täuscht darüber hinweg, dass man sich das Shirt gerade eben und nicht vor Veröffentlichung der ersten Fleet Foxes gekauft hat.

 

It’s kinda funny, the way we’re wearing anchors on our chest


Bei den Ketten habe ich mich für die einzigartige Ankerkette entschieden, die mit einem rot-weiß-gestreiften Herz ausgestattet ist, weil der Marinelook 2011 weiterhin ungebrochen „trendy“ ist. Die Wahl fiel denklich schwer – immerhin gibt es auch Ketten mit Stühlen und Fernsehern! Diese Idee findet man auch bei den Kollegen von Accessorize, nur sind dort die Fernseher klobiger. Auch bei Claire’s kann man kleine Fläschchen mit Inhalt finden. Teilchen wie diese Anhänger, Knöpfe und Materialien für die Schmuckherstellung sucht Nerd Birds aber schon seit Herbst 2009 weltweit. Jede Kette durchläuft das Kölner Büro, sei es als Eigenherstellung oder Weiterverarbeitung. Fertig ist das Produkt erst, wenn es mit dem Nerdbirds-Logo versiegelt wurde. Der Lasercut-Technik bedient sich Nerdbirds für ihre großen Ketten mit Wörtern wie „Nerd“. Diese in England produzierten Ketten, deren Vorlage die Nerdbirds-Designabteilung erstellt, in der auch die Shirtdesigns kreiert werden, findet man auch beim Münchner Angels Inn, die Sushikette ebenfalls in München bei Isy’s. Also die „zauberhafte Herz Anker Kette“, eine der süßen Ketten aus dem „Food“-Bereich könnte sich negativ auf mein strapaziertes Gewicht ausüben.

Aufmerksamkeitsfaktor, Tragbarkeit und Kombinationsmöglichkeiten

Gut, der Chef merkt nichts davon. Der Look erregt Aufmerksamkeit, aber manchmal ist ja nichts gesagt genug gelobt. Die Konzertbegleitung fühlt sich an berühmte Schnurrbartträger wie Mike Fielding, Julian Barrat, Tom Sellek, Magnum und Brendon Urie von Panic! At The Disco errinnert. Mission accomplished. Fehlt nur noch der Rest des Outfits!

nerdbirds.jpg

Zu sagen, Hotpants wären ganz groß im Sommer 2011, klingt immer ein wenig verschroben. Hotpants sind in jedem Sommer ganz groß! Aber definitiv waren sie nie schöner verziert und gefertigt als dieses Jahr von Topshop (links) über Asos (rechts):

 

Ich habe mich zur zweiten Kombinationsmöglichkeit entschieden – ein schön taillierter H&M-Rock.

Wer es etwas edler als High Tops an den Füßen haben möchte, greift zu Black Patent Ankle Strap Espadrille Wedges von Topshop oder Sling-Sandaletten mit Keilabsatz aus Kork von Buffalo London:

Trenchcoats sind für den, der es lieber fein hat. Hoodies verleihen dem Look das gechillte Etwas – und eine Regenjacke ist für den Festivalisten, der es gerne praktisch und trocken hat. Für die Extraportion Hipster gibt’s den Jutebeutel. Die Lehrertasche vom Flohmarkt reicht aber auch vollkommen.

Also?
Die Kleidung von Nerdbirds macht einfach Spaß, sei es, für eine Verkleidungsparty unter dem Motto „Geeks & Nerds“, für ein Konzert, für den Unterricht oder zum Chillen. Und eigentlich sollte man Mode wirklich nicht zu ernst nehmen. Text: Simone Bauer, Fotos: Simone Bauer, Simone Holmer

Und hier noch mal der Link zu Nerdbirds: www.nerdbirds.de

 

nerdbirds2.jpg





max 2011-08-05 20:25:07

also wenn das hier ernst gemeint ist, dann schäme ich mich fremd. und wenn es
humorvoll-ironisch gemeint sein will, dann ist es der autorin leider nicht
gelungen, diesen effekt zu erzielen.
LISA 2011-08-07 16:33:27

Für was schämt Max sich eigentlich fremd? Fühlt er sich als Fan dieser
Artikel auf den Arm genommen? Oder gar als Hipster? Ich finde, der Beitrag ist
mit einem Augenzwinkern geschrieben, ein Effekt sollte hier nicht erzielt
werden. Da verstehe ich doch eher den Kommentar von Max nicht, was er eigentlich
ausdrücken möchte. Ich für meinen Teil, bin einfach nur neugierig auf die
beschriebenen Produkte geworden.
Magnum
Special K 2011-08-17 23:47:10

Ich wollte nur anmerken: Magnum ist Tom Selleck^^
Simone vom LAXMag 2011-08-18 08:25:09

Durchaus ;)
Furchtbar
Phil 2011-08-22 22:22:21

Nach Emohass kommt Hipsterhass...haha herrlich dämlich dieser Beitrag!Hier darf
echt jeder schreiben!
Dominik 2011-08-23 05:46:00

@Phil: Du hast ne eigene Meinung? Cool! Unsere Autorin auch! Wenn du nun
auch noch Argumente für deine Kritik hast, dann kannst du sie hier gerne
loslassen
@Dominik
Phil 2011-08-23 16:17:34

Es ist ein leichtes sich immer über gewisse Nischen zu beschweren oder
"sarkastisch" abwertend darüber zu schreiben und sich selbst davon
völlig auszunehmen!Dieses "Augenzwinkern", welches Lisa schon erwähnt
hat, ist einfach ecklig!Hipster mögen Anker und fahren Fixies, Emos verletzten
sich, Juden sind habgierig und haben Rießennasen, Türken schlägern in
U-Bahnen, Hiphoper fahren dicke Autos, Technoleute haun sich Koks rein...ich
glaube du weißt worauf ich hinauswill!Das ist Hetze, Leuten gegenüber die
anders sind und Stereotypen getrampel!Viele Bands über die das LAXMAG schreibt,
sind wegen dem Hipstertrend groß geworden und das ist auch toll so!Warum nicht
leben und leben lassen?!Warum muss sich jemand wie die Autorin damit
profilieren, sich über Leute die eben auf den Hipsterstyle stehen, lustig zu
machen und warum gibt eine eigentlich Superseite wie das LAXMAG ihr auch noch
Nähboden?
Noch d...
Simone 2011-08-23 18:08:28

Lieber Phil! Soweit ich weiß, ist Hipster weder eine Religion noch Hautfarbe.
Hättest du den Artikel tatsächlich als Modeartikel verstanden, in dem es sich
hauptsächlich um die Marke NERDBIRDS dreht, wäre dir auch klar, dass ich kein
Hipster- oder Emobashing betreibe, sondern lediglich einen Zusammenhang
herstelle. Und böse gemeint war das nun wirklich. Hätte Nerdbirds einen
großen Fundus an Baggys, hätte ich mit Hiphoppern eingeleitet. Das muss ja
nicht wirklich jeden gefallen, aber manche finden es halt lustig. Ist ja mal gut
jetzt.
Mio 2011-09-19 19:13:50

Sorry, der Artikel ist einfach schlecht recherchiert. Was ein Hipster ist
scheint ihr hier nicht zu wissen. Den vorgestellten Produkten und dem Photo nach
sage ich mal ganz laut "Fashion Victim".

Gibt es unoriginellere und
unindividuellere Firmen als H&M, Topshop, Asos und Buffalo, Claire's oder
Accessorize?
Lena 2011-09-19 23:22:54

Die Autorin hat ein paar Klamotten und Accessoires aus einem Online-Shop
getestet und berichtet darüber. Was gibt es denn da groß zu recherchieren?
Hier geht's doch nicht darum, Jugendkultur zu analysieren, sondern ein neues,
junges Label vorzustellen. Ich verstehe die ganze Aufregung nicht...
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