| Roskilde in der Filmkritik |
| Monday, 29 June 2009 15:40 | |||
"Es lebe die Festival-Kultur!", dachten sich bereits die Filmemacher von Full Metal Village. Nun folgt nach der Ode an das verträumt-verrockte Wacken eine weitere filmische Liebeserklärung an die Welt der Freiluft-Festspiele: Regisseur Ulrik Wivel präsentiert Roskilde - The Music. The Party. The Feeling.Es ist ein außergewöhnliches Portrait über ein außergewöhnliches Festival: Roskilde, vor 1971 eine idyllische Stadt mit königlichen Wurzeln auf der dänischen Ostseeinsel Seeland, mutiert seitdem Jahr für Jahr zu einer der größten Festival-Hochburgen der Welt. Bis zu 130.000 Feierwütige verwandeln die Gegend eine Woche im Jahr in eine überdimensionale Partywelt, in der sich die großen Namen der Rock- und Popwelt die Klinke in die Hand geben. Was faszinierend, reizvoll und irgendwie auch beängstigend klingt, ist ein Gesamtkunstwerk, das vom dänischen Filmemacher Ulrik Wivel zum ersten Mal durchleuchtet wird. Acht Jahre lang haben er und sein Team das Mega-Event begleitet und Bilder eingefangen, die ihre eigene Geschichte erzählen - von Künstlern, Musikern, Besuchern und den Veranstaltern, die sich ihrerseits aus gerade einmal zwölf fest angestellten Mitarbeitern zusammensetzen, freiwillige und ehrenamtliche Helfer noch nicht mit eingerechnet. Roskilde ist etwas ganz Besonderes, das wird spätestens mit dem Betreten des Geländes deutlich. Ein Festival, sechzig mal so teuer wie vor 38 Jahren, dafür aber mit einem Rundum-Programm, das von einer Skatebahn und eigenem Kino hin reicht bis zu einer eigenen Musikbühne für den Campingplatz und einem extra angelegten Badesee. Ein Festival, das von Ulrik Wivel in hundert Minuten gefasst wird, portraitiert in einer Fülle von Musik und Emotionen. Dazu gibt es Live-Perfomances und Interviews von Line-Up-Lieblingen wie Franz Ferdinand, Placebo, The Streets, Sonic Youth, den Editors und vielen anderen zum Mitfiebern, Feiern und Weiterbilden. Ein Muss, nicht nur für Roskilde´sche Musiktouristen, sondern für alle, die ohne Dosenravioli, Billigbier und die alljährlich wiederkehrende Furcht vor Dixie-Klos nicht leben können. Nina-Carissima Schönrock VÖ 26.06.09
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Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
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