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Spezial: Bobs, die unser Leben verändert haben
Tuesday, 24 May 2011 11:32
Spezial: Bobs, die unser Leben verändert habenHappy Birthday, Bob Dylan! Am 24. Mai feiert der introvertierte und sagenumwobene Musiker seinen 70. Geburtstag. Das muss gefeiert werden! Mit obligatorischer Lobhudelei und dem galanten Hinweis, dass er nicht der einzige Bob ist, der unser Leben verändert hat.











Bob Dylan

Er hat das legendäre Knockin' on Heaven's Door geschrieben, einen Auftritt beim Woodstock Festival verweigert (obwohl er sogar in Festivalnähe gewohnt hat), er wurde sogar vom King Elvis Presley persönlich gecovert und er war ein Teil der Traveling Wilburys, an der Seite von George Harrison, Roy Orbison und Tom Petty. Ein Auftritt bei MTV Unplugged darf in der Reihe geschichtsträchtiger Konzerte selbst bei Dylan nicht fehlen und um seinen Auftritt in einem Werbespot des heißen Dessouslabels Victoria's Secret beneiden wir ihn heute noch. Schlicht und einfach ist der Sänger einer der einflussreichsten Musiker aller Zeiten, mit einem großen Herzen für gute Taten, einer Liebe zum christlichen Glauben und sogar einer Nominierung für den Literatur-Nobelpreis. Für all diese Dinge gibt es eigentlich nur drei Worte: Respekt. Und: Danke dafür.

Bob Geldof

Bob Geldof ist der Dylan der Strickpulloverträger und der erste Künstler, der sich so intensiv wie öffentlich für Menschen in Not eingesetzt hat. Er verbringt seine Freizeit bei G8-Gipfeln, setzt sich für hungrige Kinder in Afrika ein und versucht gemeinsam mit U2-Bono, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Das Engagement hat sich gelohnt: Inzwischen wurde Geldof von der Queen zum Ritter geschlagen, von den Echo-Verleihern mit einem Sonderpreis ausgezeichnet und von einem norwegischen Abgeordneten für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Angesichts dieses Vorzeige-Lebenslaufs vergisst man immer mal wieder, dass der Live-Aid-Initiator auch mal ein klassischer, cooler Rockstar war. Er arbeitete lange Zeit als erfolgreicher Musikjournalist, spielte die Hauptrolle im Pink-Floyd-Film The Wall und schrieb fast alle Songs für die New-Wave-Punker Boomtown Rats. Im Oktober diesen Jahres feiert der Weltverbesserer übrigens auch ein großes Jubiläum, nämlich seinen 60. Geburtstag.

Bob Marley

Er gilt als Godfather des Reggae: Bob Marley hatte sich Zeit seines Lebens für jamaikanische Musik, die Kultur der Rastafari eingesetzt und eine Fortpflanzung der Marley-Gene eingesetzt. Eine seiner imposantesten Leistungen neben zwölf offiziell anerkannten Kindern ist aber sicherlich, dass er Bruce Springsteen mit auf Tournee genommen und dadurch erst richtig bekannt gemacht hat. So berühmt Bob Marley heute weltweit ist, so lange musste der Künstler allerdings auf seinen Ruhm warten. Noch vor seinem großen Durchbruch in den USA verstarb der Musiker und wurde erst posthum mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame und einem Platz in der Rock and Roll Hall of Fame ausgezeichnet.

Bob Ross

Niemals konnte uns jemand so für Kunst begeistern wie Bob Ross und selbst Andy Warhol wäre angesichts der großen Beliebtheit des Malers vermutlich grün vor Neid geworden. Mit The Joy of Painting wurde Bob zum weltweiten TV-Star und zu unserem Helden der Nacht. Niemandem schauen wir selbst nachts um vier Uhr so gerne dabei zu, wie er mit happy Farbe lauter happy Bäume zwischen happy Bergen malt. Daher ist es auch kein Wunder, dass Bob Ross es auch nach seinem Tod zu Auftritten in Kinofilmen (u.a. Roadtrip, Inglourious Basterds), Fernsehserien (u.a. Family Guy, Bully & Rick) und Songs (u.a. Anajo, Blumfeld) gebracht hat. Der Künstler verstarb 1995 leider viel zu früh im Alter von nur 52 Jahren an Krebs.

Bob Weinstein

Bob Weinstein ist Filmemacher und Mitbegründer der Hollywood'schen Produktionsfirma Miramax. Von solchen Geschäftstalenten gibt es in Los Angeles einige, sicherlich. Aber nur wenige davon haben uns mit ihren Streifen so viel Freude bereitet wie der Kultfilm Pulp Fiction von Quentin Tarantino. Und damit nicht genug: Auch Scary Movie, Kill Bill, Sin City und die Grindhouse-Werke Death Proof und Planet Terror zählen zu den absolut geschichtsträchtigen Kino-Ereignissen, die den Namensstempel Weinstein tragen.




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