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Stylish: Multimediale und interaktive Highlights der Musikwelt
Tuesday, 17 January 2012 15:06
Heiß: das Website-Intro von 2ManyDJsWir lieben Nerds! Dafür gibt es einen guten Grund: Sie machen es möglich, dass die Bands unseres Vertrauens inzwischen nicht mehr einfach nur ein Video drehen oder eine Website online stellen, die allesamt allein der Optik dienen. Musikclips werden ebenso wie Bandpages immer öfters zu einem aufwändigen Erlebnis, das man mit Idee, mal mit Interaktivität, mal mit beidem überzeugt. Wir zeigen euch multimediale Fundstücke aus der Onlinewelt, die dafür gesorgt haben, dass uns der Mund aufgeklappt ist.


2ManyDJs haben das vermutlich tollste Intro der Welt

2ManyDJs

Ihr habt Homepage-Intros bisher auch immer geskipt? Damit sollte spätestens jetzt Schluss sein, denn 2ManyDJs haben auf ihrer Seite ein wahres Kunstwerk online gestellt, das so gut wie jedes Musikvideo in den Schatten stellt. Interaktiv ist der Website-Trailer zwar nicht, muss er aber auch gar nicht. Denn angesichts der Konzentration und Faszination, die den Zuschauer nach nur wenigen Sekunden gefangen nimmt, ist eine körperliche Anstrengung wie das Klicken einer Maustaste überhaupt nicht möglich.

Grausam - aber nicht, weil es Hip Hop ist: Das Video von KIZ

K.I.Z.

Normalerweise halten wir uns mit Lobeshymnen für Hip-Hopper bewusst zurück. Im Fall von K.I.Z. müssen wir aber zumindest eine Ausnahme machen, die nicht auf die musikalische Qualität der Berliner zurückzuführen ist, sondern vielmehr auf ein bisher einmaliges Videoereignis: Der Clip zu Neuruppin ist das erste vollinteraktive Musikvideo, in dem man sich während eines Songs selbst durch das den Hauptdrehort des Videos, ein Horrorhaus, klicken kann. Der User kann von Zimmer zu Zimmer gehen und vor allem nach 22 Uhr Dinge sehen, die einem alten MTV-Fan die Ohren schlackern lassen. 

Arcade Fire sind manchmal etwas langweilig - selbst in diesem Video

Arcade Fire

Lustige Kartenspielertricks und das Licht Gottes machen das Video von Arcade Fire zu ihrem Song Neon Bible ebenso abwechslungsreich wie auch öde. Außer einigen gezielten Klicks gibt die Interaktion nicht wirklich viel her, stimmt dafür aber stimmungsmäßig einfach wunderbar mit der Atmosphäre des Songs überein.

Sicherlich eines der geilsten Videos der Welt: Cold War Kids

Cold War Kids

Wer hätte gedacht, dass die Cold War Kids so vielfältig sein können: In ihrem interaktiven Video zu I've seen Enough kann der User selbst bestimmen, welches Bandmitglied welches Instrument spielt und ob es überhaupt mitmusizieren darf. Mit einigen wenigen Klicks wird der Song zu einer neuen Eigenkomposition - in bunt und Ton.

Ellie Goulding lässt gerne Lichtpunkte hüpfen

Die poppige Reise des Lichts von Ellie Goulding, psychodelisches Elemente-Schießen bei Robyn oder auch das sehr Mausklick-lastige Video zu Placebos There Neverending Why sind zwar auch ganz nett, kommen an die vorgestellten Videos aber leider nicht ganz ran. Das Video zu 3 Dreams Of Black von Rome soll übrigens auch sehr beeindruckend sein, allerdings handelt es sich dabei um ein Experiment, das ausschließlich auf Google Chrome läuft. Nina-Carissima Schönrock


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