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The Cat Empire: München
Friday, 17 July 2009 19:57

The Cat Empire

Ohrenbetäubende Schreie, anhaltender Applaus und viele schwitzende Konzertbesucher, fanden sich zum The Cat Empire Konzert in der Theaterfabrik in München.

 

Das Konzert am war ausverkauft und vielleicht war das auch ein Grunde warum es gefühlte 70°C hatte. Doch als Leadsänger Felix Riebl auf die Bühne kam, das Publikum in deutscher Sprache begrüßte und den Refrain von The Chariot anstimmte, war alle Hitze vergessen. Es dauerte ungefähr fünf Takte, da hatten die sechs Jungs die Crowd im Griff, dass war verhältnismäßig leicht, denn die Stimmung im Publikum war erstklassig. So gut wie jeder kannte die Texte und sang mit und ein Blick durch den Raum bescherte den immer gleichen Anblick: klitschnasse, lachende und hüpfende Menschen.

Neben Darkness und Fishies vom 2007 erschienen Album So many nights, waren fast ausschließlich Klassiker wie Days like these oder The Wine Song zu hören. Auffallend waren ungewöhnlich lange Soloeinlagen und bei Hello spielten die Jungs ein ungefähr zehnminuten langes Instrumentalprogramm. Posaune und Trompete kreischten um die Wette, um dann am Höhepunkt abrupt abzubrechen und vom Publikum ein kräftiges Hello Hello zu hören.

Leider machte die Hitze vielen Konzertbesuchern zu schaffen und nach einer halben Stunde konnte man einen deutlichen energetischen Rückschritt bemerken. Vielleicht haben The Cat Empire das auch bemerkt, denn es folgte eine längere ruhige Passage mit DJ- und Drumsolo. So konnten alle wieder Kräfte tanken.

 

Der letzte Song war erstmal ihr Hit Two Shoes und als dieser vorbei war, gab es ein Trommelfell zerfetzendes Kreischkonzert, das die Boxen übertönte, so konnte niemand richtig hören, dass es weiter ging und vorallem wie es weiter ging. Denn sie spielten Beat it von Micheal Jackson und die Halle sang den Text. Nach einer kurzen Trauerrede von Sänger Felix über Jacksons Tod, folgten dreißig Minuten Zugabe. Das Konzert endete so wie es begonnen hatte, mit The Chariot und die Textzeile: Our weapons were our instruments, wurde von den Fans bis zur Erschöpfung gesungen.

Abschließend kann man sagen, dass es ein wahnsinnig aktives Konzert war, The Cat Empire haben die Menge fertig gemacht. Schade war, dass nicht wie so oft bei ihren Konzerten Gastmusiker oder externe Sängerinnen mit auf der Bühne waren. Doch vielleicht geht das nur in ihrem Heimatland Australien, wo sie sich an Platz 1 und 2 der Charts schon gewöhnt haben, denn in Deutschland werden sie ja trotz über zehn Jahren Bandgeschichte immer noch als Geheimtipp gehandelt. Bruno Cabrini

 

 

(16.07.09)




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