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Zoot Woman: München
Monday, 28 September 2009 08:36

zootwoman_backstage.jpgDas Elektro-Pop Trio Zoot Woman aus London hat im Münchner Backstage Station gemacht und ihr neues Album Things Are What They Used To Be vorgestellt. Für euch mitgetanzt haben Tine und Tina vom LAXMag.

 


Zoot Woman, das sind Johnny Blake an Gitarre, Jasmin O’Meara an Keyboard und Bass und Adam Blake an den Drums. Schick gemacht haben sie sich für ihr Münchner Publikum. Johnny hat seinen besten dunkelblauen Lederanzug angezogen und die hellblauen spitzen Lackschuhe. Jasmin entzückt im schwarzen Minikleid über Zebraleggins mit schwarzen Plateau Higheels und Amy Winehouse Gedenk Make-Up, frei nach dem Motto "Jede Band sollte den Sound ihrer Musik mit einem eigenen Look unterstreichen".  Das Münchner Publikum kann da nicht ganz mithalten: man sieht die übliche Garderobe bestehend aus Röhrenjeans, Minis und kurzen Kleidchen und trotz Wiesn haben sich nur wenige Dirndl eingefunden.


Aber alle haben sie etwas gemeinsam: Die Lust, heute Abend ordentlich zu tanzen. Dafür haben Zoot Woman den richtigen Sound mitgebracht. Drei Alben voller Elektro-Pop Songs, gespickt mit 80er Jahre Synthiesounds, haben sie bereits produziert. Mit dem neuen Stück We Won’t Break, welches von harten Schlagzeugbeats angekündigt wird, eröffnen sie die Show. Hauptsächlich Songs der neuen Platte werden performt, aber auch immer Klassiker dazwischen gespielt. Der Elektrosound des Trios lässt keinen kalt und die Menge fängt sofort an zu grooven. Das ist etwas, was Zoot Woman auszeichnet. Sie schaffen es, die Stimmung ihrer Songs 1:1 von Platte auf die Bühne zu übertragen und eine mitreißende Live-Show zu bieten.


Und auch optisch gibt das Trio einiges her. Johnny und Jasmin gehen nach jedem Song zurück in ihre symmetrische Ausgangsposition links und rechts neben das Schlagzeug. Mal drehen sie dem Publikum dabei den Rücken zu, mal beobachten sie die Menge. Vor Beginn jedes Stückes greift Johnny zum Mikrofon und hält es einige Sekunden in der Hand, wie ein Sportler, der auf das Startsignal wartet. Während der Songs schaut er oft ins Publikum, sucht nach Rückmeldung, ob es allen gefällt. Davon kann er ausgehen, sind doch viele bekannte Stücke wie It’s Automatic, Living In A Magazine oder Still Live In My Head auf der Setlist vertreten. Und so verlässt die Menge nach einer leider zu kargen Zugabe von nur einem Song verschwitzt und glücklich die Halle. Things are what they used to be, or even better! Bericht: Christine Bulla / Fotos: Bettina Koch

(27.09.09)




Bernd 2009-09-30 22:58:20

musikalisch super, aber zu viel playback bei dem konzert für meinen geschmack.
.. aber hey ...
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