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A Mountain Of One: München
Wednesday, 02 December 2009 10:32

a_mountain_of_one_atomic.jpgIm Publikum des Atomic Cafes findet sich nur eine überschaubare Menge an Menschen, die sich von A Mountain Of One auf eine Reise in psychodelisch-sphärische Welten mitnehmen lassen wollen. LAXMag-Redakteurin Tine war eine von ihnen und hat den gepflegten Eskapismus genossen.


Zu den Klängen eines Samples aus Sky Intro erscheinen die Musiker der Londoner Band A Mountain Of One auf der Bühne und steigen sofort in den Song mit ein, der dann fast nahtlos in Ride übergeht. Live besteht die Bandformation aus Schlagzeug, Bass, E-Gitarre, Backroundsängerin und Sänger Zeb Jameson, der abwechselnd Akustikgitarre und Keyboard spielt.

Zusammen ziehen sie das Publikum in ihren Bann. Weit gesponnene Klangteppiche mit langen Gitarrensoli, ausbrechenden Keyboardmelodien und teils mantraartigem Gesang lassen fast nichts anderes zu, als sich treiben zu lassen. Was genau das ist, das die Band mit ihrer Musik möchte: Entsprechend der buddhistischen Idee ihrem Publikum durch die verträumte Atmosphäre ihrer Songs etwas von der Schönheit der Welt wiedergeben, sie aus dem oft Problem behafteten Alltag rausholen und sei es nur für kurze Zeit. Ob deshalb jegliche Publikumsansprache vermieden wird? Bis auf ein genuscheltes "Danke" reißt einen jedenfalls nichts aus der musikalischen Trance des Abends. Eine Trance, die an die die verträumten 70er Jahre Melodien von Pink Floyd oder Fleetwood Mac erinnert und doch moderner und frischer daherkommt. In die Schublade des Dream-Pop könnte man die Band stecken oder die des Psychodelic-Rock. Mehr Spaß macht die Musik jedoch ohne Schubladen-Denken!

Viel präsentieren A Mountain Of One vom aktuellen Album Institute Of Joy, aber auch ältere Stücke diverser LPs, unter A Collected Works zusammengefasst, werden zum Besten gegeben. Innocent Line reiht sich neben Bones und Lie Awake. Beide Alben ergänzen sich perfekt. Kein stilistischer Bruch entsteht.

Und so verlässt man nach einem zu kurzen einstündigen Konzert glücklich das Atomic Cafe mit dem Gedanken, erfolgreich dem Alltag entflohen zu sein und bereit, sich neuen Aufgaben zu stellen. Christine Bulla

 

(01.12.09)




Anonym 2009-12-05 14:50:04

doch der herr von der süddeutschen Zeitung stahl allen die show......^^ super
artikel
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