| Air: München |
| Sunday, 31 January 2010 17:52 | |||
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Schwebende Synthiesounds, verzerrte Stimmen und traumhafte Melodien gab es bei Air, die in der Münchner Tonhalle zu Besuch waren. Tine und Flo vom LAXMag waren für euch dabei und haben sich in andere musikalische Sphären versetzen lassen. Als Vorband darf George Pringle das Publikum unterhalten. Eine junge Britin, die sich auf die Bühne stellt, ihren Apple einschaltet und versucht, zu den programmierten Beats Texte über das Leben an sich zum Besten zu geben. Reichlich seltsam wirkt das Ganze, aber das praktische an so einer Performance: Der Umbau für den Mainact dauert nicht lange. Die Bühne ist vollgepackt mit Synthesizern, Keyboards und Moogs aller Art, ein Schlagzeug im Mittelpunkt des Ganzen, Bass und Akkustikgitarre werden Nicolas Godin gereicht. Auf die Leinwand wird in schillernden Farben das Bandlogo projeziert, eine oszillierende Linie läuft einen Rhythmus ab. In weißen Hemden und Anzughosen erscheinen die beiden Franzosen, haben sich schick gemacht für ihr Publikum. Love 2 heißt die aktuelle Platte des französischen Elektro-Duos um Nicolas Godin und Jean-Benoit Dunckel. Mit den beiden ersten Stücken Do The Joy und Love daraus eröffnen Air ihr Konzert. Und der Name der Platte ist sofort Programm: überall verliebt träumende Pärchen, wohin das Auge reicht. Aber das ist eben die Art von Musik, die Air machen. Amour, Imagination und Rêve (Liebe, Fantasie und Traum), dafür stehen sie. Verträumte Beats, Raum-Zeit auflösende Rhythmen, wunderschöne, schwebende Melodien. Viel ist von der neuen Platte dabei, doch erst die alten Klassiker wie Sexy Boy, Kelly Watch The Stars oder Cherry Blossom Girl bringen die Menge zum Tanzen. Aber auch bei rein instrumentalen Stücken, wie z.B. bei der so gespielten Version von Playground Love, sieht man in begeisterte Gesichter. Mit dem Publikum kommunizieren die Mannen nur stimmlich verzerrt, mehr außer "Vielen Dank" oder "Merci Beaucoup" haben sie auch nicht zu sagen. Erklärt wird nur die einzige technische Panne, als der Drumcomputer statt einem Beat nur "white noise" von sich gibt. Und sogar ein kleiner Spaß mit dem Publikum wird getrieben: Auf die Aufforderung, das nächste Lied auf französisch mitzusingen, folgt der rein gepfiffene Alpha Beta Gaga. Distanziert, aber nie arrogant wirken sie bei ihrer Performance, scheinen sich der fast hypnotisch wirkenden Atmosphäre ihrer Songs bewusst zu sein, die keine großen Worte verlangt. Und so erlebt München einen Konzertabend mit einer großartigen Band, deren elektronischer Sound eher an den Herzen ankommt und weniger im Tanzbein. Text: Christine Bulla, Fotos: Florian Tenk
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Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...