| Trentemøller: Hamburg |
| Wednesday, 17 March 2010 22:12 | |||
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Wie ein Fels in der Brandung der Partyflut, steht der alte und einer der letzten Hochbunker in St. Pauli und bietet unter anderem den Ort für so erstklassige Musiker, wie wir ihn erleben konnten. Wie speziell der Sound von Anders Trentemøller ist, merkt man im direkten Vergleich zu dem Warm-Up DJ, der im Vorprogramm seine Künste am DJ-Pult zur Schau stellen konnte und das Publikum in die richtige Stimmung gebracht hat. Selbst wer von der gegenüberliegenden Seite des Bunkers nicht die Person an den Plattenteller erkennen konnte, musste deutlich gemerkt haben, dass nun jemand anderes am Werk war. Trentemøller besticht gleich vom ersten Augenblick mit einer unglaublichen Tiefe seiner Sounds. In kühler Eleganz bescherte er dem Publikum ein außerordentliches und abwechslungsreiches DJ-Set, auf dessen Programm monoton dahin kriechende Klänge keinen Platz hatten. Zum besonderen Markenzeichen scheint es auch fast zu dem Dänen zu gehören, dass er seine Songs immer wieder annähernd zum Höhepunkt treibt um kurz davor wieder abzuflauen und so den tanzwütigen Teil des Publikums immer mehr einheizt, bis sich letztendlich fast jeder Track in einem elektronischen Feuerwerk an seinem Höhepunkt entlädt und die Menge jubeln lässt. Leider waren die Jubelrufe oft auch das einzige Zeichen der Euphorie. Das Klischee der nordischen Zurückhaltung wollen wir hier gar nicht anfassen, vielleicht waren einfach nur Teile des Publikums zur falschen Zeit am falschen Ort, jedenfalls kochte die Menge nicht gerade vor tanzwütigen Fans, sondern machte teilweise eher den Eindruck eines etwas altersschwachen Bewegungsapparates. Was es zur Feieranimation noch gebraucht hätte, hoch über den Dächern Hamburgs, in dieser Zwischenwelt, umgeben von überdimensionalen Discokugeln und Zeugen längst vergangener Zeiten, ist fraglich. Anders Trentemøller DJ-Spektakel war in Höchstform elektrisierend und verlangt nach baldiger Wiederholung und bitte keiner erneuten 4-jährigen Deutschland-Pause. Florian Tenk
Entschuldigt bitte, dass wir euch diesmal nicht in gewohnter Weise mit Fotos vom Auftritt versorgen können, die Kamera des Redakteurs hat leider kurz davor ihren Geist aufgegeben.
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Schulzkowski is super unbedingt mehr davon
Noch was zum Thema: http://likeitis93.blogspot.de/2012/03/save-olli-schulz.html
diese kritik ist sehr schön, weil sie sich ausnahmsweise mal nicht schema f<...
und was war besonders? Welche Songs in der Setlist? Wie viele Instrumente
Für diejenigen, die es interessiert: Ich hab auf meinem privaten Blog noch e...